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NetModule ist Wireless-M2M-Anbieter Das Ziel sind 25 Prozent Marktanteil

| Redakteur: Ines Stotz

NetModule, Spezialist für die Integration von Kommunikations- und Internet-Technologien in Embedded Systeme, feiert seine erste Dekade, in der sich das Unternehmen als ein wegweisender Anbieter im Industrial Wireless M2M Markt und bei Embedded Echtzeitanwendungen etabliert hat.

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Jürgen Kern, Geschäftsführer, NetModule: „Wir wollen einer der führenden Anbieter in der Wireless-M2M-Kommunikation werden und erwarten einen Absatz von mehr als 25 000 Einheiten im Jahr 2011.“
Jürgen Kern, Geschäftsführer, NetModule: „Wir wollen einer der führenden Anbieter in der Wireless-M2M-Kommunikation werden und erwarten einen Absatz von mehr als 25 000 Einheiten im Jahr 2011.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor zwei Jahren rief NetModule seine „Wireless M2M Initiative“ ins Leben, jetzt präsentiert das Unternehmen mit der NetModule NB254x WLAN-fähige NetBox-Familie die zweite Generation seiner Wireless-Router und deckt damit alle gängigen Protokolle wie GSM, GPRS, EDGE, UMTS, HSxPA und WLAN ab.

Wireless-M2M soll um 43 Prozent wachsen

Dahinter steht eine enorme, weiterhin ansteigende Nachfrage. So prognostiziert Berg Insight den Wireless-M2M-Technologien ein Wachstum über 43 Prozent pro Jahr bis 2011, vorrangig in den Einsatzbereichen Automotive/Transportation, Energiezähler, Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen und POS-Terminals. Besonderes Wachstum wird auch dem Markt für Zustandsüberwachung komplexer Anlagen per Fernzugriff vorausgesagt – einer der Zielmärkte für NetModule.

Die Ziele sind durchaus realistisch

Ausgehend von den Prognosen beträgt der für NetModule relevante Markt für die drahtlosen und drahtgebundenen Kommunikationslösungen für M2M-Anwendungen rund 950 Mio. Euro bis 2011. Auch für die nächsten Jahre steckt sich NetModule hohe, laut Geschäftsführer Jürgen Kern aber „durchaus realistische“ Ziele: „Die Wireless-M2M-Kommunikation etabliert sich in der Industrie zunehmend, der Markt konsolidiert sich. Wir streben einen Marktanteil von über 25 Prozent im europaweiten, von NetModule bedienten Industrial-Markt an. Damit wollen wir einer der führenden Anbieter in diesem Segment werden und erwarten einen Absatz von mehr als 25 000 Einheiten im Jahr 2011.“

NetBox 2540 (Archiv: Vogel Business Media)

Die NetBox Wireless-Router finden hauptsächlich Einsatz in POS-Terminals, Mobile Transportation, Videoüberwachung und Remote-Condition-Monitoring, z.B. bei Windkraftanlagen zur Fernabfrage und Fernkonfiguration der meist schwer zugänglichen Installationen.

Alles von der Erfassung bis zur Auswertung

Die M2M-Wertschöpfungskette von NetModule umfasst die gesamte Konnektivität, von der Erfassung bis zur Auswertung der Daten mit Hilfe von M2M-Hardware und Services. Jederzeit erreichbar sind die NetModule NetBox-Wireless-Router durch das Zusammenspiel mit dem Connectivity-Manager. Diese multi-client-fähige VPN-Serverapplikation stellt die transparente, bidirektionale und sichere Verbindungen zwischen einem Server und Mobilgeräten her und hält sie aufrecht (Keep-Alive-Funktion).

Sind die Anwendungen derzeit in ihrem Datenumfang noch relativ schlank, ist schon jetzt der Trend zu größerer Komplexität und Datenumfang zum Übertragen feststellbar. Weil ein Großteil der Kunden deshalb mit dem Handling überfordert ist - sei es aus technischen oder zeitlichen Gründen - bietet NetModule mit seinen vorkonfigurierten Lösungspaketen wirkungsvolle Abhilfe. Erhältlich in unterschiedlichen Varianten kann der Anwender das Paket genau auf seine Anforderungen schnüren.

Die NetModule-Stationen von 1998 bis 2008 – ein Rückblick

Im Februar 1998 gründet Dr. Andreas Danuser mit drei Mitarbeitern in Bern die NetModule AG. Sie arbeiten als Pioniere an einem Voice-over-IP Gateway zur Integration in eine herkömmliche Telefonvermittlungsanlage.

Im zweiten Jahr nach der Gründung wird das Team durch die Akquisition der Java-Aktivitäten der Sulzer Elektronik verstärkt, und eine erste Niederlassung in Winterthur eingerichtet — das NetModule Java Competence Center. Im gleichen Jahr führt man das erste Produkt NetModule WebT erfolgreich im Markt ein. Wieder ein Jahr später eröffnet NetModule mit dem Büro in Basel seinen dritten Standort.

Das Jahr 2003 ist ein wichtiger Meilenstein der Unternehmensgeschichte: Übernahme und Integration des Chip-Design-Teams von Initec, Übernahme der Distribution von Wind River in der Schweiz und Markteinführung der zweiten Generation des Produktes WebT.

Weiteres Wachstum

2005 folgt die Eröffnung einer internationalen Tochtergesellschaft in München als Anlaufstelle für das Geschäft in der EU und in Osteuropa, wo NetModule 40 Prozent seines Umsatzes tätigt und weiteres Wachstum anstrebt.

Mit seiner konsequenten Verfolgung eines hohen Qualitätsniveaus entwickelt sich NetModule rasch zum geschätzten Partner von Unternehmen wie Microsoft, Wind River, MontaVista, Aicas, Freescale, Marvell, Xilinx und anderen.

Mittlerweile sind 38 Mitarbeiter beschäftigt, die das Unternehmen als leistungsfähigen und zuverlässigen Anbieter von M2M-Kommunikationssystemen und Embedded-Professional-Services etabliert haben. Zum Dienstleistungsportfolio zählen Lösungsangebote für die Bereiche echtzeitfähige Embedded-Systeme, Embedded-Java und IP-basierte Connectivity-Lösungen. Die Produkte konzentrieren sich auf industrielle SCADA-Lösungen, Echtzeit-Ethernet-Software sowie Wireless-M2M-Kommunikationssysteme.

Die im September 2006 ins Leben gerufene M2M-Offensive stellt die Weichen für die zukünftige Ausrichtung von NetModule in der Industriekommunikation. Gestärkt wird dieser Ansatz mit Aktivitäten in Richtung Osteuropa und Asien und seit Ende 2007 mit einer weiteren Niederlassung in Frankfurt als Anlaufstelle für diese regional starke Wirtschaftsregion.

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