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3D-CAD Dassault Systèmes unterstützt Grande Nation bei Sturm auf die Industrie-4.0-Bastille

Redakteur: Sariana Kunze

Um die französische Industrie ist es in den letzten Jahren still geworden. Doch nun möchte die Regierung alles tun, um bei der nächsten großen Industrie-Revolution vorne mit dabei zu sein. Wirtschaftsminister Emmanuel Macron hat unter dem Namen „Industrie der Zukunft“ die Aufholjagd ausgerufen. Dassault Systèmes gehört zu den Unterstützern und möchte bei der Initiative zur industriellen Modernisierung Frankreichs ein führende Rolle einnehmen.

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Frankreich sucht nach Verbündeten für die nächste industrielle Revolution.
Frankreich sucht nach Verbündeten für die nächste industrielle Revolution.
(Bild: gemeinfrei)

War die französische Industrie all die Jahre nur in eine Art Dornröschenschlaf gefallen oder war es es die Ruhe vor dem Sturm (auf die Bastille)? Eines steht jedenfalls fest: Die Grand Nation möchte bei der nächsten industriellen Revolution vorne mit dabei sein. Die von der französischen Regierung am 18. Mai 2015 ausgerufene Initiative „Industrie der Zukunft", ein Pendant zu Industrie 4.0, engagiert sich für die Digitalisierung der industriellen Prozesse. Dabei geht es um die Vernetzung der Produktionswelt und die verstärkte Nutzung von Technologien wie Robotik, Big Data, Cyber-Sicherheit und Augmented Reality. Anders als Deutschland bezieht Frankreich auch den Gesundheitsmarkt mit ein. Macron verspricht Steuervergünstigungen für jene, die in ihre Produktion investieren. 2,5 Mrd. Euro sind hierfür eingeplant und weitere 2,1 Mrd. Euro für Kredite.

Die Allianz „Industrie der Zukunft" ist eine Gruppe von Technologieunternehmen, Branchenverbänden und akademischen Partnern. Dassault Systèmes ist nicht nur aktiver Partner, Bernard Charlès, President und CEO von Dassault Systèmes, hat zudem deren Co-Präsidentschaft übernommen. Das Unternehmen wird innerhalb seiner Aktivitäten für die Allianz die Digitalisierungspläne zur „Industrie der Zukunft" definieren, vernetzte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Überbrückung technologischer Hürden initiieren, digitale Fertigungsverfahren kleiner und mittelständischer Unternehmen in Frankreich und Europa auf den neuesten Stand bringen und die internationale Zusammenarbeit durch Nutzung von Synergien fördern. „Diese Allianz begründet eine neue Dimension der Zusammenarbeit. Sie bündelt vorhandenes Know-how und lenkt Investitionen auf nationaler Ebene“, sagt Bernard Charlès. „Dass die französische Regierung sich dem Thema annimmt, erzeugt in Verbindung mit den bereits unternommenen Innovationsanstrengungen eine Aufbruchsstimmung. Die Herausforderung liegt heute darin, die digitale Transformation in der mittelständischen Wirtschaft voranzubringen, denn diese hat zentrale Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Industrie. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit vergleichbaren europäischen Initiativen, wie beispielsweise Industrie 4.0.“ Der 3D-CAD-Spezialist wirkt an Initiativen zur Entwicklung von Spitzentechnologien und -prozessen für die Produktion und Fertigung mit – in Deutschland (Industrie 4.0), den USA (industrielle Digitalisierung), und jetzt auch in Frankreich.

Laut Dassault Systèmes' wird sich Frankreich bei der Initiative „Industrie der Zukunft“ in folgenden Bereichen auf deren Erfahrung stützen:

  • Werkstoffkunde und -modellierung,
  • Digitale Fabriken,
  • Manufacturing-as-a-Service und digitale Fertigung,
  • Mechatronik und Systems Engineering.

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