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RFID-Etikett

Datenauslesung auch bei hohen Temperaturen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

In der Automobilindustrie durchlaufen metallische Objekte häufig Hochtemperaturzyklen – etwa für Lackierungen, Trocknungen oder Tests. Schreiner ProTech entwickelte ein robustes RFID-Etikett: das ((rfid))-DistaFerr HighTemp 2. Es soll auch bei hohen Temperaturen bis zu 230 °C in mehreren Zyklen und direkt auf Metall appliziert eine prozesssichere Datenauslesung von bis zu 2,5 m garantieren.

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( Bild: Schreiner ProTech )

Die Ausstattung von Bauteilen aus Metall mit selbstklebenden RFID-Lösungen zur automatischen Identifikation ist bei hohen Temperaturen aus zwei Gründen eine Herausforderung: Zum einen beeinflusst Metall die Leistungsfähigkeit der RFID-Etiketten, zum anderen drohen sie bei extremer Hitze auszufallen.

Etikett schrumpft im Hitzeprozess nicht

Durch seinen speziellen Hightech-Materialaufbau schrumpft das neu entwickelte Etikett im Hitzeprozess nicht und gibt dadurch keine lackfreien Stellen auf dem Untergrund frei. Zugleich ermöglicht es eine hohe Lesereichweite.

„Bislang konnten nur RFID-Hardtags bei Hitzeprozessen auf metallischen Untergründen eingesetzt werden. Diese lassen sich jedoch nicht auf Rolle im TTR Drucker verarbeiten und sind deshalb vor Ort nicht optimal vollautomatisiert mit Daten aus dem System programmierbar. In einer hochautomatisierten Fertigung oder Montage ist jedoch eine automatisierte Programmierung, Bedruckung und Verspendung in der jeweiligen Taktfrequenz nötig. Damit sind die RFID-Hardtags für Serienprozesse untauglich“, erklärt Business Development Manager Frank Linti aus dem Competence Center Schreiner LogiData.

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