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Antriebstechnik DC-Motoren online kaufen

| Redakteur: Robert Weber

Zur Hannover Messe erweitert Maxon Motor seine X-drive-Familie. Neue DC-Motoren und Getriebegrößen können Anwender ab April online bestellen. Doch die Eidgenossen wollen noch weiter gehen. Der 3D-Druck soll neue Vertriebswege eröffnen.

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Futuristisch kommen die neuen Antriebe daher. Maxon Motor will auch mit dem Onlineshop bei den Kunden punkten.
Futuristisch kommen die neuen Antriebe daher. Maxon Motor will auch mit dem Onlineshop bei den Kunden punkten.
(Bild: Maxon Motor)

Nach der Onlinebstellung werden die Antriebe nach elf Tagen an den Kunden ausgeliefert. Gleichzeitig zeigen die Schweiter einen besonders kleinen Mikroantrieb: Der EC 4, ein bürstenloser DC-Motor, ist mit einem Durchmesser von 4 mm ist besonders für Anwendungen in der Medizintechnik geeignet und kann mit einem passenden Getriebe kombiniert werden. Für höheres Drehmoment steht der bürstenlosen Mikromotor EC-i40 High Torque in verschiedenen Leistungsklassen bereit.

Eugen Elmiger von Maxon Motor stellte sich den Fragen von Robert Weber und erklärte im Anschluss an das Gespräch den Marsrover mit Maxon-Motoren.
Eugen Elmiger von Maxon Motor stellte sich den Fragen von Robert Weber und erklärte im Anschluss an das Gespräch den Marsrover mit Maxon-Motoren.
(Bild: Weber)

Der Verkaufskanal Onlineshop wird für Maxon Motor wichtiger. Im Interview mit elektrotechnik erklärte Maxon Motor CEO Eugen Elmiger: „Das ist ein zusätzlicher Verkaufskanal. In der Vergangenheit ist der Vertriebsingenieur 100 km gefahren und hat Umsätze von 100 Franken mitgebracht. Diese Aufträge können wir jetzt im Netz abwickeln. Der Webshop ist vor allem auch eine Informationsplattform. Der Benutzer kann heute nicht nur seinen Antriebsmotor konfigurieren, sondern erhält gleich die notwendigen Konstruktionsdaten kostenlos (online) bereitgestellt. Nach elf Tagen verlassen die Antriebe unsere Fabrik in Sachseln. Der Onlineshop entlastet uns und wir können uns auf Spezialaufträge konzentrieren. Deshalb ist die Plattform auch eine Antwort auf die Variantenvielfalt.“

Den Antrieb selber ausdrucken

Doch Elmiger und seine Techniker wollen noch einen Schritt weiter geben: Der 3D-Druck bietet neue Möglichkeiten. „Wir arbeiten damit. Ich kann mir vorstellen, dass Kunden künftig die Fertigungsdaten eines Motors bekommen und diesen dann selber bei Bedarf ausdrucken und einbauen. Somit lassen sich die Ideen der Kunden sofort in die Realität umsetzen und in den Prototypen und Modellen prüfen“, prophezeit Elmiger.

Wovon Eugen Elmiger noch träumt, was er in der Studentenzeit gemacht hat und warum die Robotik für ihn so wichtig ist, lesen Sie im Interview.

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