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Formula Student Germany 2014 Dekra unterstützt Nachwuchsingenieure beim Formel-1-Feeling

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Rennwoche am Hockenheimring steht wieder bevor: Bei dem Formula Student Germany Wettbewerb vom 29. Juli bis 3. August 2014 treten 115 Hochschulteams aus 24 Ländern mit ihren selbst entwickelten und konstruierten Rennwägen an – mit Verbrennungs- und Elektromotoren. Als technischer Partner steht die Dekra den Studierenden zur Seite.

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Am Hockenheimring startet die Rennwoche durch: Insgesamt 115 Hochschulteams kämpfen mit selbst entwickelten und konstruierten Rennboliden um den Formula Student Germany Sieg 2014.
Am Hockenheimring startet die Rennwoche durch: Insgesamt 115 Hochschulteams kämpfen mit selbst entwickelten und konstruierten Rennboliden um den Formula Student Germany Sieg 2014.
(Dekra)

„Unsere Experten bringen hier ihre Fachkompetenz sowie ihre große Erfahrung aus der Fahrzeug-Typprüfung und aus unseren Motorsport-Engagements ein“, sagt Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands Dekra SE und verantwortlich für die Business Unit Automotive. „Genau wie beispielsweise in der DTM geht es uns auch in der Formula Student Germany darum, nachhaltig für die Sicherheit aller Beteiligten zu sorgen.“

Heiße Reifen & schnittige Rennboliden - Formula Student Germany 2013
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Strenges Reglement sorgt für Sicherheit

Das betrifft nicht nur das so genannte Scrutineering, die Technische Abnahme der Fahrzeuge vor Ort. Schon weit im Vorfeld der Hockenheimer Rennwoche müssen die Rennwagen laut Reglement umfangreiche Expertentests durchlaufen, damit ein hohes technisches Niveau und umfassende Sicherheit gewährleistet sind. Um überhaupt für Hockenheim zugelassen zu werden, muss etwa die Sicherheitszelle – egal ob Gitterrohrrahmen oder Carbon-Monocoque – die rechnerischen Festigkeitsprüfungen der Experten im Dekra Automobil Test Center (DATC) im brandenburgischen Klettwitz bestehen. Ob die Crashbox dann im Datc oder einem anderen Institut getestet wird, können die Teams selbst entscheiden.

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Bei der eigentlichen Technischen Abnahme am Hockenheimring checken die Scrutineers dann alle sicherheitsrelevanten Bauteile; außerdem die Einhaltung der Regeln, vom Gewicht des Fahrzeugs bis hin zur Kleidung des Fahrers. Bei den Elektrofahrzeugen liegt besonderes Augenmerk auf den Batterien, dem Batteriemanagement und seinen Sicherheitseinrichtungen sowie auf der Verkabelung.

Die Kollegen von morgen kennenlernen

In der Formula Student Electric, der 2010 eingeführten Rennkategorie mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, sind in diesem Jahr 40 Teams aus neun europäischen Ländern am Start. In der klassischen Formula Student Combustion sind 75 Teams aus ganz Europa sowie aus den USA, Australien, Ecuador, China, Indien und Thailand gemeldet. „Die Rennwoche in Hockenheim ist immer ein besonderes Highlight – für die Teilnehmer genauso wie für uns als Scrutineers“, sagt Dekra Motorsport-Koordinator Wolfgang Dammert, der regelmäßig auch bei der DTM als Technischer Kommissar im Einsatz ist. „Es ist großartig zu sehen, wie motiviert und begeistert die Studententeams aus aller Welt auf ihr großes Ziel hin arbeiten. Außerdem gefällt mir die Vorstellung, dass wir hier möglicherweise schon unsere Dekra Kollegen von morgen treffen.“

Auch Dekra Vorstand Clemens Klinke sieht in der Formula Student Germany ein wichtiges Instrument, um mit dem Ingenieur-Nachwuchs in Kontakt zu kommen. „Wir sind als international führende Sachverständigen-Organisation ständig auf der Suche nach hoch qualifizierten Jung-Ingenieuren, nicht nur für unsere automobilen Dienstleistungen, sondern ebenso im Bereich Industrie, Bau und Immobilien, auch über Deutschland hinaus“, sagt Klinke.

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