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3D-Druck Demcon übernimmt Systec

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Der niederländische Technologieentwickler Demcon hat die Systec GmbH aus Münster übernommen. Das vor 38 Jahren gegründete Unternehmen wird als eigenständiger Demcon-Unternehmensteil künftig den Namen „Systec Industrial Systems GmbH“ führen.

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Vor 25 Jahren haben Peter Rutgers (l.) und Denis Schipper Demcon gegründet. Seitdem ist das Unternehmen dynamisch gewachsen. Nun kommt die Systec Industrial Systems GmbH hinzu, die von Denis Schipper als CEO geleitet wird.
Vor 25 Jahren haben Peter Rutgers (l.) und Denis Schipper Demcon gegründet. Seitdem ist das Unternehmen dynamisch gewachsen. Nun kommt die Systec Industrial Systems GmbH hinzu, die von Denis Schipper als CEO geleitet wird.
(Bild: Demcon)

Geschäftsführer der Systec Industrial Systems GmbH wird Demcon-Gründer Denis Schipper, Niederlassungsleiter in Münster Jan Leideman. Die Systec-Gründer Tilmann Wolter und Klaus-Gerd Schoeler treten aus der ersten Reihe zurück. Die Systec GmbH wird mit allen Mitarbeitern Münster treu bleiben. Kurz- und mittelfristig soll der Standort sogar noch gestärkt werden.

Demcon wurde 1993 durch Denis Schipper und Peter Rutgers als High-End-Technologielieferant von Produkten und Systemen gegründet. Nach wie vor liegen die Schwerpunkte der dynamisch gewachsenenen Unternehmensgruppe auf Hightech-Systemen, Industriesystemen, optomechatronischen Systemen und Medizingeräten. Während Demcon vor allem hochpräzise und dynamische mechatronische Anwendungslösungen im Kundenauftrag entwickelt, ist die Systec GmbH etwas stärker auf mechatronische Standardprodukte für mittlere Leistungsbereiche ausgerichtet, verfügt aber auch über ein leistungsfähiges Sonderanwendungsengineering. Bekannt ist die Systec GmbH für ihre Xemo-Motion-Control-Systeme, die einbaufertigen Positioniersysteme Drive Sets und neuerdings die Industrie-3D-Drucker unter dem Markennamen „inv3nt“.

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Flexibel programmierbares Tiefziehwerkzeug

Der Kontakt zwischen Demcon und der Systec GmbH entstand im Rahmen des Interreg-Projektes „Smart Production“ des Netzwerks Oberfläche NRW e.V. Demcon bringt sich darin vor allem bei der Entwicklung eines flexibel programmierbaren Tiefziehwerkzeugs ein. Die Aufgabe der Systec GmbH liegt wiederum in der maschinenbaulichen Integration von 3D-Druck-Lösungen für bislang nicht druckbare Materialien. „Die Kompetenz der Systec GmbH ergänzt sich ideal mit den Stärken von Demcon. Durch die Nähe zur Universität und zur Fachhochschule sowie zu zahlreichen Forschungsinstituten ist Münster für uns ein hervorragender Standort“, kommentiert Geschäftsführer Denis Schipper die neue binationale Unternehmensverbindung. Die große Erfahrung der Systec GmbH in der maschinenbaulichen Fertigung biete für die gesamte Demcon-Gruppe vielversprechende Entwicklungsperspektiven.

Von der Eingliederung der Systec GmbH in die Demcon-Unternehmensfamilie können beide Seiten profitieren, hebt auch Niederlassungsleiter Jan Leideman hervor. „Es gibt bei unseren Kundenprojekten immer wieder Einsatzfelder für Systec-Standardprodukte wie Drive Sets oder Xemo. Gleichermaßen können wir den Systec-Kunden mit zusätzlichen Demcon-Leistungen wie Vision-Systeme oder Simulationssoftware noch umfassendere Lösungen anbieten.“

Die scheidenden Systec-Gesellschafter Tilmann Wolter und Klaus-Gerd Schoeler freuen sich über den mit DEMCON eingeschlagenen Weg. Getreu dem Motto „Niemals geht man so ganz“ bleiben beide auch der „neuen“ Systec GmbH treu. Klaus-Gerd Schoeler wird weiterhin in führender Position die Steuerungsentwicklung begleiten. Tilmann Wolter steht der neuen Unternehmensleitung beratend zur Verfügung. „Wir sind sicher, dass das Unternehmen, das wir seit 38 Jahren mit vollem Einsatz aufgebaut haben, durch Demcon in unserem und im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeführt werden wird“, resümiert Tilmann Wolter die Entwicklung. (jup)

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