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Großwäschereien Den Wäscheberg energieeffizient machen

| Redakteur: Carina Schipper

Zwischen 20 und 50 t dreckige Wäsche. Das entspricht einer Menge von 50 000 – 100 000 Wäschestücken. Diesen gigantischen Berg spült, schleudert und trocknet eine durchschnittliche Großwäscherei Deutschlands täglich. Das verschlingt nicht nur Wasser, sondern auch unzählige kWh Strom.

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(Bild: IFF)

Das Magdeburger IFF und der Deutsche Textilreinigungs-Verband suchen nach einer Lösung für mehr Energieeffizienz. Dabei setzen sie auf RFID-Technologie und Automatisierung. RFID soll im gesamten Flachwäschebereich (z.B. Hotel-/Krankenhaustextilien) über einen im Wäschestück integrierten Chip bessere Steuerungsmöglichkeiten schaffen. So können z.B. die Textilien von kleinen Hotels zusammen in die Maschine. Der Energieverbrauch sinkt so um fast ein Zehntel.

Automatisierung

Mit Hilfe der RFID-Technologie übernehmen in der Zukunft Serviceroboter die Sortierung sauberer Wäsche, so IFF und DTV. Für die Experten ist durch den Einsatz von RFID und Servicerobotern der Schritt zu einer selbststeuernden und selbstüberwachenden Prozesskette und Industrie 4.0 nicht mehr weit.

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