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Jede Nachricht enthält einen Message Integrity Code (MIC), der sicherstellt, dass Daten unterwegs nicht verändert und Man-in-the-Middle-Angriffe vermieden werden. Aufgrund seiner Redundanz-Mechanismen im Bereich Zeit (TDMA-Verfahren), Frequenz (FHSS) und Raum (Mesh-Routing) ist WirelessHART darüber hinaus robust gegenüber Denial-of-Service-Angriffen.
HART-Kommandos

WirelessHART wurde in der HART 7-Spezifikation definiert und bildet einen Teil des bekannten Master-Slave-Protokolls HART. Die HART-Anwendungsschicht legt die vom Protokoll unterstützten Kommandos, Responses und Datentypen sowie das entsprechende Status-Reporting fest. Über ein WirelessHART-Datenpaket wird ein HART-Kommando - entweder eine Anfrage (Request) oder eine Antwort (Response) - vom Master zum Slave transportiert und umgekehrt.
Als feste Bestandteile der HART-Technologie werden WirelessHART-Geräte von derselben Kommandostruktur und Gerätebeschreibungstechnik unterstützt wie klassische HART-Produkte. Dementsprechend bedeutet dies auch, dass WirelessHART-Geräte mit denselben Handheld-Geräten, Softwaretools und Asset-Management-Systemen konfiguriert und gewartet werden können, wie sie heute überall in Anlagen im Einsatz sind, so dass WirelessHART-Geräte kaum zusätzliche Kenntnisse oder Schulungen erfordern.
Zusammenfassung
WirelessHART bietet eine zuverlässige, einfache und sichere Funktechnologie, die speziell für den Einsatz im rauen industriellen Umfeld entwickelt wurde. Als erster Wireless-Standard im Bereich Prozessautomatisierung wurde WirelessHART erfolgreich von der internationalen Anwenderorganisation NAMUR getestet und für Überwachungsanwendungen zugelassen.
David Garces, Produktmanager Wireless, Softing
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