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IO-Link Master für Profibus als Kernstück

Das Balluff Identifikationssystem BIS L besteht aus einem robusten, kreisrunden Datenträger an jedem Baugruppenträger, einem Lesegerät an den jeweiligen Bearbeitungsstationen einschließlich der dazugehörigen IO-Link-Auswerteeinheit. Dabei sendet der Lesekopf als Kommunikationspartner des Datenträgers ein 125 kHz Energiesignal, um die Daten zu erfassen. Berührungslos bezieht der Datenträger daraus seine Energie und sendet seine individuelle Identifikationsnummer an das Lesegerät zurück. Als Bindeglied für den Datentransfer zwischen Steuerung und Datenträger fungiert die IO-Link-Auswerteeinheit. Kernstück der Installation sind Balluff IO-Link Master für Profibus. Sie machen die IO-Link-fähigen Geräte — im Applikationsbeispiel das Balluff Identifikationssystems BIS L und Ventilstecker für Ventilinseln — für die Steuerungsebene verfügbar.

Der IO-Link–Ventilstecker BNI IOL-75x von Balluff verbindet prozessnah jeweils acht Doppelventile der installierten Ventilinseln Festo CPV auf einfachste Art und Weise mit der Steuerungsebene über eine IO-Link Master-Box. Da der Stecker über eigene Intelligenz verfügt, sind an der Ventilinsel mit ihren einzelnen Ventilen zur Ansteuerung der pneumatischen Aktoren keine Anpassungen erforderlich. Beim Anschließen ist lediglich der Ventilstecker auf die Ventilinsel zu schieben. Am anderen Ende dockt ein schraubbarer M12-Stecker mit einem gewöhnlichen vier-adrigen Standardkabel an, darüber erfolgt sowohl die vollständige elektrische Ansteuerung als auch der Austausch sämtlicher Prozess- und Servicedaten.
Eine einfache Lösung – auch für Standard-Sensoren

In der Ventilmontagemaschine kommt zudem eine große Zahl binärer Standard-Sensoren zum Einsatz. Auch dafür hat IO-Link eine ganz einfache Lösung, die Zeit und Kosten spart: Weil IO-Link abwärtskompatibel ist, sammeln IO-Link-Sensor-Hubs von Balluff die Signale einfacher Sensoren wie Gabellichtschranken, induktive und magnetfeldempfindliche Sensoren ein und bündeln — je nach Variante — acht bzw. 16 Eingänge auf einen IO-Link-Port.
IO-Link verschafft beträchtlichen Zeitvorsprung
Per Standard-Dreidrahtleitung gelangen die Daten zur Maschinensteuerung. Keine Sonder- oder Zusatzkabel, keine Reihenklemmen oder extra IO-Baugruppen. Das Einsparpotenzial ist daher erheblich. „IO-Link verschafft uns einen Zeitvorsprung, den wir gerne für abschließende Maschinentests sowie für die endgültige Abnahmevorbereitung nutzen“, erklärt der Projektleiter und führt weiter aus: „Bereits in der Projektierungsphase hat es sich als sehr effektiv herausgestellt, den Balluff Vertriebsbeauftragten Knut Völker frühzeitig mit in das Projekt einzubinden. Dadurch konnte ohne Zeitverlust die richtige, kostenoptimierte Lösung getroffen werden.“
Jedes Modul der Montageanlage verfügt über eigene Sensorhubs und Master an die die jeweiligen Sensoren und Aktoren angebunden sind. Rainer Erbe: „Das hat für uns große Vorteile. Wir können elektrische Baugruppen logisch so zusammenfassen, das wir nur noch wenige Steckverbinder lösen müssen, um die einzelnen Module für den Transport vorzubereiten.“ Denn mit IO-Link sind weder Kabel abzuklemmen noch Steckverbinder zu konfektionieren. Dies sowie den nachfolgenden Zusammenbau kann jetzt ein Mechaniker vor Ort alleine und ohne begleitenden Elektriker vornehmen. „Für ihn wird die elektrische Komponente Sensor und seine elektrische Verteilung in der Maschine auf die drei Anschlussdrähte einer Standardsensorleitung heruntergebrochen und damit fassbar“, so der Konstrukteur.
Mit IO-Link vereinfachen und beschleunigen Hersteller von Maschinen und Anlagen ihre Prozesse, steigern die Effizienz und sind schneller am Markt. Darüber hinaus gibt ihnen IO-Link zahlreiche überzeugende Argumente an die Hand, welche Vorteile die innovative Schnittstelle Kunden und Bedienern bietet.
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