Klimaneutralität Deutscher Maschinenbau noch weit vom grünen Wandel entfernt

Quelle: Pressemitteilung

Laut der aktuellen Studie „Green Transformation im Maschinen- und Anlagenbau“ haben erst 35 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer eine grüne Strategie. Lesen Sie!

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Die Staufen AG hat 160 Maschinen- und Anlagenbauer gefragt, wie es denn mit ihrer Strategie zum Thema grüner Wandel aussieht. Die Antworten in der Studie sind eher ernüchternd! Hier mehr dazu.
Die Staufen AG hat 160 Maschinen- und Anlagenbauer gefragt, wie es denn mit ihrer Strategie zum Thema grüner Wandel aussieht. Die Antworten in der Studie sind eher ernüchternd! Hier mehr dazu.
(Bild: Staufen AG)

Für die Studie hat die Unternehmensberatung Staufen mehr als 160 Unternehmen zum Thema „Green Transformation im Maschinen- und Anlagenbau“ befragt. Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer hinken also den Klimazielen deutlich hinterher, wenn man die Ergebnisse der Studie betrachtet. Um das erklärte Ziel der Klimaneutralität bis 2035 erreichen zu können, bleibt also noch einiges zu tun, obwohl rund die Hälfte der Maschinen- und Anlagenbauer sogar schon bis 2030 klimaneutral arbeiten will. „Dieser grüne Enthusiasmus ist lobenswert und könnte sich im internationalen Wettbewerb als vorteilhaft erweisen", kommentiert Dr. Björn Falk, Branchenmanager Maschinenbau bei der Staufen AG. Hier nun mehr Details.

Der Automobilbau geht konsequenter heran

Zwar existierten auch im mittelständig geprägten Maschinenbau viele erfolgreicher Vorreiter. Der Fahrplan Richtung Nachhaltigkeit sei aber vielerorts noch nicht fertig ausgearbeitet. So haben eben nur rund 35 Prozent der Befragten eine grüne Strategie auf der Agenda, die sie auch zielstrebig verfolgen. Etwa 13 Prozent setzen ihre grüne Strategie hingegen nicht konsequent um, während 33 Prozent sogar erst noch in der Entwicklungsphase sind. Rund 19 Prozent räumen dabei ein, ihr Vorgehen in Richtung Nachhaltigkeit bisher nicht weiter geplant zu haben.

Falk äußert sich dazu: „Der Maschinen- und Anlagenbau hängt hier der Automobilbranche ein Stück hinterher, wo fast die Hälfte der Unternehmen bereits erfolgreich eine grüne Strategie verfolgt.“ Automotive macht`s also vor! Ausgehend von der eigenen Produktion wirkt der ESG-Ansatz (Environmental, Social, Governance) dort auch bis tief in die Lieferkette hinein. Ist der Stein aber erst einmal ins Rollen gebracht, entwickelt sich der Nachhaltigkeitsgedanke in der gesamten Wertschöpfungskette, merkt Falk an.

Maschinen- und Anlagenbau sollten jetzt nachbessern!

Der Druck auf den Maschinen- und Anlagenbau, die Nachhaltigkeitsziele zu definieren und dann auch zu erreichen, wächst, wie Falk betont. Rund 71 Prozent der befragten Unternehmen nennen die gesellschaftliche Verantwortung als Haupttreiber für den grünen Wandel. Gleich dahinter folgen die Argumente Gesetze, Regularien und politischer Druck (64 Prozent) sowie Marktchancen und Wettbewerbsvorteile (60 Prozent).

Politischer und öffentlicher Druck verändern die Industrie

Die Öffentlichkeit habe sich demnach neben dem Gesetzgeber als gewichtige Stimme für eine grüne Transformation der Wirtschaft etabliert. Von den Studienteilnehmern sollen auch nur ganz wenige Unternehmen angegeben haben, dass sie diesen Druck noch nicht spüren. Vielen sind aber insbesondere die von der Politik avisierten Ziele zu volatil, wie bei der Befragung herauskam. Entsprechend schwer gestalte sich auch die Orientierung. Angesichts der gesellschaftlichen Vehemenz, mit der das Thema vorangetrieben wird, müssen viele der Unternehmen die Ziele zur Klimaneutralität zudem nicht nur formulieren, sondern auch aktiv eine klare Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen – Das ist das Gebot der Stunde.

Die Studie können Sie hier einsehen.

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