Produktion Deutscher Motorradhersteller nutzt wiederaufbereitete Roboter

Quelle: ABB 2 min Lesedauer

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Es müssen nicht immer brandneue Modelle direkt vom Fließband sein. Wiederaufbereitete Roboter können gerade für eine laufende Produktion zahlreiche Vorteile mit sich bringen.

Die neuste Softwareversion Robot Ware 6 installiert und die Roboter mit neuer Steuerungstechnik ausgestattet: Im Zuge dieser Wartungsarbeiten entschlackte und harmonisierte ABB auch die Konfigurationsdateien und Parameterbibliotheken. (Bild:  Thomas Starck/ABB)
Die neuste Softwareversion Robot Ware 6 installiert und die Roboter mit neuer Steuerungstechnik ausgestattet: Im Zuge dieser Wartungsarbeiten entschlackte und harmonisierte ABB auch die Konfigurationsdateien und Parameterbibliotheken.
(Bild: Thomas Starck/ABB)

Ein deutscher Motorradhersteller hat mit wiederaufbereiteten Robotern von ABB seine Produktionsausfallzeiten nachhaltig und effizient minimiert. Laut einer Mitteilung tauschte der Hersteller nach mehr als acht Jahren Dauerbetrieb seine Lackierroboter aus. Dabei handelt es sich insgesamt um 20 ABB-Roboter vom Typ IRB 5400. Sie lackieren Karosserieteile, die direkt vor Ort verbaut oder nach Asien und Amerika verschifft werden.

Die ersten ABB-Roboter hat der Hersteller im Jahr 2003 in Betrieb genommen, heißt es weiter. Zwischen 2014 und 2016 wurden die Roboter im Refurbishment als Wiederaufbereitete ausgetauscht. Der Einsatz moderner Einheiten hätte auf lange Frist etliche Vorteile, benötigt aber deutlich mehr Zeit bei der Inbetriebnahme, so ABB. Denn für ein Neugerät müssen Techniker alle Abläufe, die Programmierung und Schnittstellen prüfen, anpassen und testen und gegebenenfalls die Roboterzelle anpassen. Dies würde zu deutlich längeren Produktionsausfällen als bei einem Austausch mit einem baugleichen Modell führen.

Zweites und drittes Roboterleben

Für den Wechsel bereitete ABB eine Art Ringtausch vor: Roboter, die im Reparatur- und Grundüberholungszentrum von ABB Robotics in Friedberg wiederaufbereitet wurden, hat ABB im Vorfeld für ihren Kunden mithilfe von Robot Studio eingerichtet, konfiguriert und programmiert. Durch die umfassende Vorbereitung reduzierte ABB die Ausfallzeiten im Vergleich zu einer Installation eines neuen Systems um circa 40 Prozent. So war die Down-Time der Produktion auf nur drei Wochen beschränkt.

ABB betont, wie nachhaltig die Wiederaufbereitung von Industrierobotern sein kann. Laut dem Unternehmen können 60 bis 80 Prozent eines Roboters wiederverwendet werden, während der Rest an zertifizierte Recyclingpartner geschickt wird. So erhalten beispielsweise fast alle ABB-Roboter, die in der Automobilindustrie eingesetzt werden, ein zweites Leben, und bis zu einem Fünftel sogar ein drittes. Bevor ein Roboter als ABB-zertifizierter überholter Roboter gekennzeichnet wird, durchläuft er strengen Prüfungen, einschließlich einer detaillierten Inspektion und eines Funktionstests. Die wiederaufbereiteten ABB-Roboter und -Ersatzteile werden mit einer Mindestgarantie von 12 Monaten ausgeliefert.

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