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Signaltechnik

Die Fertigung im Blick

| Redakteur: Carina Schipper

Die Komplexität industrieller Fertigung nimmt zu und steht der Transparenz der Prozesse im Weg. Störungen hemmen die Produktivität. Werma Signaltechnik bietet eine drahtlose Fernüberwachung von Maschinen, Anlagen und manuellen Arbeitsplätzen an.

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Die WIN Software erkennt Stillstände und kann diese rückwirkend analysieren.
Die WIN Software erkennt Stillstände und kann diese rückwirkend analysieren.
( Bild: Werma )

Der Schlüssel zum Überblick über die Produktion liegt für die Rietheim-Weilheimer in „WIN“, "Wireless Information Network". Das System lässt sich laut Hersteller einfach nachrüsten und basiert auf Funk. Die Signalsäule bildet eine gemeinsame Schnittstelle. Per Plug & Play ergänzt ein Sender eine bestehende KombiSIGN-Signalsäule. Dieser übermittelt die Zustände der Signalsäule zu einem Empfänger, der mit einem PC in Verbindung steht. Die Daten aller Sender fließen lückenlos und sicher zur Speicherung in eine SQL-Datenbank, versprechen die Entwickler. Die WIN Software erkennt Stillstände und kann diese rückwirkend analysieren. Mithilfe weiterer Analysemöglichkeiten zieht der Nutzer Rückschlüsse auf Optimierungsmöglichkeiten und Einsparpotenziale. Als Alternative bringt Werma ab März 2015 einen neuen Ethernet Empfänger auf den Markt. Diese Lösung kommt anders als der bestehende WIN Empfänger ohne PC in Fertigungsnähe aus. Nach der Konfiguration des Geräts, kann der Anwender den Empfänger in eine freie Ethernet-Buchse in der Fertigung einsetzen. Die Reichweite zwischen PC und Ethernet spielt keine Rolle mehr. Mit der neuen neue WIN Hardware „slave control“ gehen die Signaltechniker einen Schritt in Richtung Industrie 4.0. „Slave Control“ sendet Daten und steuert gleichzeitig auch Maschinen und Anlagen. Im Zusammenspiel lassen sich Maschinen starten oder abschalten, um ressourceneffizient zu produzieren, Energieverbräuche zu senken oder durch eine „Head-of-line“-Funktion den Status der gesamten Fertigung zu visualisieren.

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