METAV 2012

Die Komponenten der Werkzeugmaschine bestimmen die Energieeffizienz

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Gesamtenergieeinsparung ermitteln

Bezogen auf die Basisannahme, dass eine durchschnittliche Werkzeugmaschine heute indirekt jährlich so viel CO2 emittiert wie zehn PKW, emittiert bei diesem Beispiel also allein die Spindel momentan indirekt jährlich so viel CO2 wie 4,7 PKW. Nun behandelt das Projekt „Energie MSP“ nur die Hauptspindel und die Peripherieaggregate und „hiervon eine Aussage über die gesamte Werkzeugmaschine herzuleiten ist schwierig“. Gleichwohl sei nach dieser Rechnung bei einer angepeilten Energieeinsparung von 25 Prozent das Ergebnis „eine Einsparung von jährlich so viel CO2 wie momentan 1,17 PKW erzeugen“. Das wiederum bedeutet, dass nach der Spindeloptimierung eine durchschnittliche Werkzeugmaschine nur noch so viel CO2 emittiert wie 8,83 PKW – was dann einer Gesamtenergieeinsparung von immerhin noch 11,7 Prozent entspräche.

Hersteller und Anwender sensibilisieren

Dabei weist Verbundprojektkoordinator Johannes Gelbke jedoch darauf hin, dass der Energieverbrauch des Gesamtsystems Werkzeugmaschine in parallelen Projekten untersucht und optimiert wird: „Deshalb ist davon auszugehen, dass die Einsparung der indirekten CO2-Emission der gesamten Werkzeugmaschine höher sein wird.“

Seine Erwartungen an die Metav 2012, wo die Innovationsplattform „Effizienzfabrik“ auf dem NRW-Gemeinschaftsstand (Halle 16 / Stand B14) vertreten sein wird, bringt Johannes Gelbke so auf den Punkt: „Wir freuen uns, dass wir durch die METAV in einem so großen Rahmen auf das Verbundprojekt an sich und somit auch auf das Thema Energieverbrauch des Gesamtsystems Werkzeugmaschine aufmerksam machen und damit Hersteller wie Anwender sensibilisieren können.“

Walter Frick, Fachjournalist, Weikersheim

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