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Motek 2016 Die Produktions- und Montageautomatisierung wird digital

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Der Messeveranstalter Schall zeigt sich mit dem Verlauf der Motek zufrieden. Rund 1000 Aussteller und 35.000 Besucher spiegeln das große Interesse im Bereich der Produktions- und Montageautomatisierung sowie der Klebtechnologie wider. Die großen Trendthema hießen Industrie 4.0 und Big Data. Die damit verbunden Digitalisierung der Industriewelt zog sich daher wie ein roter Faden durch das Messeangebot.

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Die Motek präsentiert alle für die Produktions- und Montageautomatisierung benötigten Komponenten und Baugruppen, andock- oder integrationsfähige Teil- und Subsysteme sowie schlüsselfertige Montagelösungen.
Die Motek präsentiert alle für die Produktions- und Montageautomatisierung benötigten Komponenten und Baugruppen, andock- oder integrationsfähige Teil- und Subsysteme sowie schlüsselfertige Montagelösungen.
(Bild: P. E. Schall)

Nach vier Messetagen ging am 13. Oktober die diesjährige Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung sowie die parallel veranstaltete Bondexpo – Internationale Fachmesse für Klebtechnologie zu Ende. Auf rund 68.000 m² Brutto-Ausstellungsfläche präsentierten sich 1049 Aussteller aus 29 Nationen und zogen mit ihrem spezifischen Produkt- und Leistungs-Portfolio 35.434 Fachbesucher an. Diese kamen aus 90 unterschiedlichen Ländern, was laut dem Messeunternehmen P. E. Schall GmbH & Co. KG Rückschlüsse auf den hohen Stellenwert der Motek und Bondexpo als global anerkannte Business-Plattform gestattet. „Die Motek gilt zu Rech als das Automationshighlight im Süden Deutschland“, bestätigte Hubert Wicker, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg.

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Das Fachbesucher-Niveau hat sich laut Aussagen zahlreicher namhafter und treuer sowie erstmaliger Aussteller der Motek auf einem sehr hohen Level, bezüglich Entscheidungsbefugnis und vor allen Dingen auch Investitions-Bereitschaft, bewegt. Damit setzte sich das Credo des verstorbenen Messemachers Paul E. Schall: „Wir machen Messen für Märkte und dabei ist Qualität wichtiger als Quantität“ erneut durch.

Sprung in das digitale Zeitalter

Wie nicht anders zu erwarten, zogen sich die Trendthemen Industrie 4.0 und Big Data sowie die damit verbundene Digitalisierung der Industriewelt wie ein roter Faden durch die Produkt- und Leistungsangebote der Motek und der Bondexpo. So gab es kaum eine Komponente, eine Baugruppe, eine Teil- oder auch eine Komplettlösung, die nicht mit den entsprechenden Hard- und Software-Schnittstellen für die übergeordnete Steuerung und Kommunikation versehen war. Wicker dazu: „Die zunehmende Digitalisierung verändert grundlegend die Art und Weise, wie wir produzieren und arbeiten. Mit Industrie 4.0 und dem Einzug des Internets der Dinge in die Fabriken entstehen neuartige Impulse für smarte Wertschöpfungsketten und neue Geschäftsmodelle. Die Motek und die Bondexpo setzen hier die richtigen Schwerpunkte.“

Motek 2016
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Bondexpo-Kompetenz erweitert durch Bondexpo-Kongress

Die Bondexpo konnte in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum feiern. Dabei konnte die Messe laut Veranstalter mit ihrer Produkt-, Knowhow- und Kompetenz-Präsentation überzeugen. Zudem gab es in diesem Jahr erstmals ein eigenes Rahmenprogramm. Zusammen mit den Kooperationspartnern Isgatec GmbH, Otti und Leichtbau Cluster/Hochschule Landshut wurde der 1. Bondexpo-Kongress durchgeführt. Dieser befasste sich mit allen Belangen der Kleb-, Dicht-, Füge- und Verbindungstechnik, wobei den fertigungs- und montagetechnischen Herausforderungen im Leichtbau besondere Aufmerksamkeit zukam.

Die Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung und die Bondexpo – Internationale Fachmesse für Klebtechnologie finden im Jahre 2017 vom 9. bis 12. Oktober in der Landesmesse Stuttgart statt. (sh)

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