Mehrachssystem

Die Sicherheit ist mit dem Antrieb schon eingebaut

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Einfache Verdrahtung – große Kostenvorteile

Auch für die Produktionssteuerung und -überwachung vieler produzierender Unternehmen ist die Sicherheitsarchitektur der Maschinen von Bedeutung. Ihre interne Organisation gibt gewissermaßen Konstruktionsbedingungen vor: Ein separates Team analysiert die Antriebstechnik und entwickelt ein angepasstes Sicherheitskonzept, ein zweites Team ist wiederum für die fehlerfreie Funktion der Abläufe verantwortlich. Für die eingesetzte Sicherheits- und Steuerungstechnik bedeutet diese Zweiteilung, dass auch die anfallenden Daten getrennt gesammelt und verarbeitet werden müssen.

Technik ist flexibel und bedienerfreundlich

Die Servo-One-Baureihe behandelt funktionale und sicherheitsrelevante Datensätze deshalb getrennt: Der Drive Manager stellt Datensätze für die Funktionen der Maschine bereit. Mithilfe der Safe PLC S Tools werden hingegen sicherheitsrelevante Parameter verwaltet.

Die gesamte Technologie lässt sich je nach Anwendung perfekt anpassen. Maschinen mit komplexer oder einfacher Sicherheitstechnik sind denkbar.

Maximal programmierbartrotz Integration

Nicht zuletzt haben LTi-Ingenieure auch die Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit der Technik im Blick. Dabei dient die bereits angesprochene, integrierte PC-Software Safe PLC S zum Konfigurieren, Validieren und Programmieren der Steuerung. Auf diese Weise lässt sich die komplette Maschine in Betrieb nehmen. Außerdem werden validierte Datensätze – etwa zur Serien-Inbetriebnahme – erstellt. Eine übersichtliche grafische Oberfläche vereinfacht den Prozess:

  • Im ersten Schritt wird die Hardware konfiguriert, Servo-Achsen und Sicherheits-Schaltelemente ausgewählt. Alle Baugruppen lassen sich einfach per Drag and Drop platzieren, konfigurieren und miteinander verknüpfen.
  • Im zweiten Schritt wird mithilfe eines Logikplans die Sicherheitslösung programmiert. Dafür stehen grafische Bausteine zur Verfügung (die zertifizierten Sicherheitsfunktionsbausteine STO, SS1, SS2, SOS, SLS, SLI, SLP, SDI, SBT, SCA u.a. sowie die Logikbausteine AND, OR, XOR, NOT, Timer, RS-).
  • Abschließend wird die Anwendung per Report und mit dem Download der Applikation in das Zielsystem validiert. Der Download der Konfigurations- und Programmdaten auf die einzelnen Servo-Achsen erfolgt automatisch beim Einloggen auf die erste Achse.
  • Umfangreiche Diagnosefunktionen erleichtern in der Praxis die Inbetriebnahme.

Für den Maschinenbau ergeben sich so neue Chancen.

* *Julian Bodem, Produktmanager, LTi DRiVES

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