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Sensorik im Auto

Die technischen Schutzengel kommen

| Redakteur: Ines Stotz

Das Auto der Zukunft soll selbst fahren. Toll. Aber um uns dabei zu entspannen, wollen wir wissen, wie es zum Beispiel zuverlässig die Spur hält. Und: Wie sicher funktionieren Fahrassistenten, Connected Cars und Elektromotoren im Straßenverkehr? Fakt ist: Die Ansprüche an die Sensorik steigen.

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Halbautonome Helfer sollen das Fahren im Auto in Zukunft viel sicherer machen.
Halbautonome Helfer sollen das Fahren im Auto in Zukunft viel sicherer machen.
(Bild: Hamamatsu Photonics)

Laut dem japanischen Hersteller für optoelektronische Sensoren, Hamamatsu Photonics, spielt die Lichttechnik im Auto der Zukunft eine entscheidende Rolle. So werden die Fahrzeughersteller in den kommenden Jahren neue Modelle mit halbautonomer Steuerung vorstellen. Im Vordergrund stehen sogenannte Fahrassistenten (ADAS: Advanced Driver Assistance Systems) wie Spurerkennung und Einparkhilfen, die die Fahrsicherheit deutlich verbessern.

Fahrassistenten helfen nicht nur beim Einparken

So sollen optische Sensoren, Laser-Abstandsmessung und Kameras künftig nicht nur beim Ein- und Ausparken helfend unter die Arme greifen. Auch Funktionen wie der Spurassistent, elektronische Außenspiegel, die den toten Winkel nach Verkehrsteilnehmern scannen, oder Infrarot, das Tag und Nacht Fußgänger oder Tiere auf der Fahrbahn erkennt, werden zunehmend zur Basisausstattung neuer Automodelle gehören. Sie helfen im Straßenverkehr und können etwa im Notfall selbstständige Ausweichmanöver oder Vollbremsungen automatisch durchführen.

Initiativen und Regelungen des New Car Assessment Program (NCAP) stützen diese Entwicklung, indem sie höhere Sicherheitsanforderungen an Autos mit Fahrerassistenzsystem stellen. Die Gesellschaft europäischer Verkehrsministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände führt Crashtests mit neuen Automobiltypen durch und bewertet ihre Sicherheit anhand der verfügbaren Fahrsicherheitssysteme.

Infotainment warnt vorm Einschlafen

Gleichzeitig sollen Headup-Displays und eine sogenannte Hand/Finger-Gestenerkennung Autofahrer unterstützen. Ein Ziel ist etwa, die Konzentration von Fahrern zu überprüfen und einzugreifen, wenn die Gedanken von der Straße abschweifen. So werden optische Sensorsysteme künftig vermehrt in den Displays von Entertainment Systemen Verwendung finden.

Radio, Navigation und Telefonie oder auch die Fensterheber lassen sich schon heute theoretisch mittels Fingerzeig oder kurzen Gesten steuern. Ohne Berührung, ohne Knöpfe.

Zusätzliche Eye-Tracking-Kameras in den Armaturen folgen den Augenbewegungen des Fahrers und warnen ihn vor Müdigkeit und Sekundenschlaf.

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