Sensorik im Auto

Die technischen Schutzengel kommen

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So bleibt die Aufmerksamkeit auf der Straße

Diese optoelektronischen Bedienhilfen steigern laut Hamamatsu nicht nur den Komfort, sondern lassen sich in einem nächsten Entwicklungsschritt mit den Fahrassistenzsystemen verbinden. Das Auto der Zukunft kann somit praktisch sehen, wenn der Fahrer zu lange auf das Display des Radios schaut anstatt auf die Straße. Entsprechend kann das ADAS eine Warnung geben und seine Aufmerksamkeit wieder auf die Straße lenken.

Qualität der elektronischen Komponenten ist das A und O

Entscheidend für die Weiterentwicklung intelligenter ADAS sind immer leistungsfähigere Sensoren und Kameras. Auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto werden die Produktzyklen in der Zuliefererindustrie immer kürzer. Doch gleichzeitig sollen elektronische Komponenten und Applikationen wie alles am Auto belastbar und langlebig sein.

Qualität ist also das A und O – immerhin geht es um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Höhere Leistung, bessere Integration, schnellere Datenübertragung – die Sensorik muss laut Hamamatsu immer schneller zuverlässige Daten liefern. Nur so lasse sich die Empfindlichkeit der Fahrassistenten optimieren, dass diese Notsituationen zuverlässig erkennen und darauf reagieren.

So kann ein zu empfindliches ADAS beispielsweise zu falschen Warnungen führen, die den Fahrer irritieren. Ist die Empfindlichkeit hingegen zu gering, kann dies zu ausbleibenden Warnungen führen – was im schlimmsten Fall einen Unfall nach sich ziehen könnte.

Neue EU-Richtlinien

Derzeit beschäftigt sich insbesondere das NCAP-Ranking nicht nur mit einer verbesserten Leistungsfähigkeit von Fahrassistenzsystemen. Die Institution will in naher Zukunft zusätzliche Funktionen wie die Fußgängererkennung und automatische Vollbremsung (AEB: Autonomous Emergency Braking) flächendeckend in der Automobilindustrie einführen.

Ebenfalls sind neue EU-Richtlinien, die Abgasemissionen von Autos weiter reduzieren sollen, für die Zukunft absehbar. Auch für deren technische Umsetzung kommt die Optoelektronik zum Einsatz – diesmal, um eine optische Abgas- oder Treibstoffanalyse während des Fahrens zu ermöglichen.

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