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SAP und E-Commerce Die vier größten Herausforderungen (und Lösungen) beim Zusammenspiel von E-Commerce und SAP

| Autor/ Redakteur: Alexander Neuhausen / Robert Horn

Ein perfektes Zusammenspiel zwischen schnellen, sich permanent ändernden Zyklen im E-Commerce und verbindlichen, eher statisch wirkenden Prozessen im SAP ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle.

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(Bild: Ageto)

Die E-Commerce- und die SAP-Welt als zwei Seiten einer Medaille: Zusammen machen sie die Chancen der Digitalisierung für Unternehmen nutzbar. Eine enge Verzahnung von E-Commerce, ERP und CRM zeigt Zusammenhänge im Kundenverhalten auf und ermöglicht die systematische Auswertung einer stetig wachsenden Datenflut.

Dennoch müssen SAP-Anwender bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und bei der Integration von E-Commerce-Prozessen in SAP einige Hürden nehmen. Das betrifft unter anderem die Bereiche Change Management, Customer Relationship Management, Preisfindung und Variantenkonfiguration. Die gute Nachricht ist, dass es hierfür bereits bewährte Konfigurationen und Best Practices gibt. Das Internet und die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen hinsichtlich Transparenz und Geschwindigkeit, die sich nicht in jedem Fall mit klassischen ERP-Ansätzen vereinbaren lassen.

Vier der wichtigsten Herausforderungen bei der Integration von E-Commerce-Plattformen und SAP und wie diese sich im Unternehmen meistern lassen – kurz zusammengefasst:

1. Change Management

Um den normalen Betriebsablauf nicht zu beeinträchtigen, bleibt der E-Commerce oft eine Insellösung mit separaten Prozessen. Doch um dem globalen Kunden von heute gerecht zu werden, müssen Unternehmen selbst global agieren, indem sie alle Fachbereiche einbinden. Derartige Veränderungen erfordern ein gutes Change Management, das sowohl die Fachbereiche als auch die IT-Abteilung in ihrem Wirkungsbereich abholt. Am besten gelingt dies, wenn die E-Commerce-Abteilung als Project Management Office (PMO) agiert und die IT-Abteilung gleichzeitig die technischen Prozesse weiterentwickelt sowie entsprechende Maßnahmen koordiniert.

2. Customer Relationship Management

Durch die Kombination von ERP und CRM lassen sich dank vorhandener Kundendaten neue Potentiale für Vertrieb und Marketing erschließen. Darüber hinaus werden Marketingprozesse wie Zielgruppenselektion und Kampagnenmanagement optimal unterstützt. Die Schwierigkeit hierbei liegt in der Gestaltung und Einführung notwendiger Prozesse mit entsprechenden Verantwortlichkeiten. Denn nur wer seine Kunden im Internet genau kennt, hat einen Vorteil und kann besser verkaufen als der Wettbewerb. Wichtig ist, Systeme für die bestehende und angestrebte Unternehmenssituation maßzuschneidern. Dies wiederum setzt eine qualifizierte Analyse voraus. SAP hat mit Customer Engagement and Commerce (CEC) – der Verbindung aus hybris und CRM – einen Ansatz gewählt, der für viele Geschäftsmodelle gerüstet ist.

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