Anbieter zum Thema
Wago setzt auf Industrie 4.0 und intelligente Stromnetze
Als Mitglied des von der Bundesregierung geförderten Spitzenclusters „it’s OWL“ trägt Wago maßgeblich zum guten Ruf von Ostwestfalen-Lippe als Hochtechnologiestandort bei. Intelligente, energieeffiziente Fertigungsprozesse im Sinne der Industrie 4.0 werden auch dank Wagos Know-how Realität. Zu den Zukunftstechnologien, in denen „High-Tech made by Wago“ zum Einsatz kommt, gehören auch intelligente Stromnetze, sogenannte Smart-Grids. Zu den großen Herausforderungen der Energiewende gehört es, den in dezentralen, kleinen Einheiten produzierten Strom – beispielsweise aus Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerken, aber auch aus Windenergieanlagen oder Biogasanlagen – zu speichern und in virtuellen Kraftwerken zusammenzuführen. Darin waren sich die 150 Teilnehmer der ersten Smart-Grid-Fachtagung in Frankfurt am Main einig, zu der Wago vor wenigen Wochen Vertreter der Energiewirtschaft eingeladen hatte. „Wir möchten mit unserem Know-how dazu beitragen, bei sich wandelnden Rahmenbedingungen einen Beitrag zur Energiesicherheit zu leisten“, so Geschäftsführer Sven Hohorst. Wago-Automatisierungstechnik hat sich durch ihre flexible, modulare und robuste Bauweise im Energiesektor bewährt – bei regionalen Stadtwerken ebenso wie bei Stromkonzernen. Mit dem neuen Wago-I/O-System 750 XTR hat Wago zur Smart-Grid-Fachtagung eine besonders robuste Variante der 750er-Erfolgsserie präsentiert. Mit einer Arbeitstemperatur von -40 bis +70 Grad Celsius, einer Spannungsfestigkeit bis 5 kv und einer Vibrationsfestigkeit bis 5g Beschleunigung verbindet die neue XTR-Reihe alle Vorzüge des millionenfachbewährten Wago-I/O-Systemss mit erweiterten Anwendungsgebieten. Dadurch ist es auch für den Bereich der Stromerzeugung und -verteilung optimal geeignet.
Wachstum von mehr als 5 Prozent angestrebt
Die Wago-Führung ist zuversichtlich, in beiden Geschäftsbereichen weitere Marktanteile im Weltmarkt erobern zu können. Angesichts der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfordere dies aber Geduld und Durchhaltevermögen. Die Firmenleitung erwartet ein positives Jahr 2014 und hat sich ein Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent zum Ziel gesetzt.
(ID:42597837)