Studie Diese Perspektiven bietet die humanoide Robotik der Industrie

Quelle: Fraunhofer IPA 1 min Lesedauer

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Die europäische Industrie kann von der humanoiden Robotik profitieren. Dafür muss sie sich aber neue Märkte erschließen.

Die Herstellung von Hardwarekomponenten für humanoide Roboter bietet viel Marktpotenzial.(Bild:  Fraunhofer IPA)
Die Herstellung von Hardwarekomponenten für humanoide Roboter bietet viel Marktpotenzial.
(Bild: Fraunhofer IPA)

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat gemeinsam mit der P3 Group untersucht, welche Chancen sich für europäische Komponentenhersteller durch die Fertigung von Hardware für humanoide Roboter ergeben. Laut einer Mitteilung zeigen die Ergebnisse des Whitepapers „The Humanoid Hardware Value Chain: Can the European Manufacturing Industry Capitalize on the Humanoid Momentum?“, dass insbesondere die Hardware eine zentrale Rolle für Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit dieser Systeme spielt.

Während Software und KI derzeit im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehen, bestimmen mechanische und mechatronische Komponenten maßgeblich die Leistungsfähigkeit humanoider Roboter. Aktuatoren, Getriebe, Batterien und Sensoren erfüllen bislang jedoch häufig noch nicht vollständig die industriellen Anforderungen hinsichtlich Robustheit, Lebensdauer und Kostenstruktur, so die Forscher. Zudem fehlen standardisierte Hardwarearchitekturen.

Für die europäische Fertigungsindustrie eröffnet dies laut Studie neue Marktchancen. Unternehmen mit Kompetenzen in Automatisierung, Mechatronik und industrieller Produktion könnten frühzeitig in die entstehende Wertschöpfungskette einsteigen und so vom erwarteten Wachstum profitieren. Um das Marktpotenzial zu bewerten, analysierten die Autoren die Hardware-Wertschöpfungskette für Sensorik, Aktorik sowie Struktur- und Energiesysteme und entwickelten ein Bottom-up-Kostenmodell für verschiedene humanoide Roboterszenarien.

Die Analyse zeigt, dass Hardwarekosten insbesondere bei technisch anspruchsvollen Systemen einen wesentlichen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen. Als besonders kritischer Engpass gelten derzeit flexible Roboterhände, die hohe Anforderungen an Präzision, Robustheit und Kosten erfüllen müssen.

Das Whitepaper ist auf der Website des Fraunhofer IPAs erhältlich.

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