Industrielle Messtechnik Digitale Pyrometer erfassen hohe Temperaturen ohne externe Kühlung

Redakteur: Sariana Kunze

n der Glas- und Metallindustrie werden mehr und mehr Thermoelemente durch digitale Pyrometer ersetzt. Die Vorteile dieser Geräte liegen in der einfachen Anwendung und der sehr langen Standzeit im Vergleich zu herkömmlichen Thermoelementen. Für diese Hochtemperatur-Einsätze hat Dias Infrared spezielle Pyrometer entwickelt, die auch ohne externe Kühlung in der Glas- bzw. Metallindustrie eingesetzt werden können.

Anbieter zum Thema

In der Glasindustrie werden mehr und mehr Thermoelemente durch digitale Pyrometer ersetzt, da diese trotz der aggressiven Umgebung kaum einer Alterung unterliegen.
In der Glasindustrie werden mehr und mehr Thermoelemente durch digitale Pyrometer ersetzt, da diese trotz der aggressiven Umgebung kaum einer Alterung unterliegen.
(Dias)

Speziell für Messungen in der Glasindustrie bei 100 bis 2.500 °C hat DIAS die Pyrometer Pyrospot DT 42G entwickelt. Entsprechend der Emissionsgrade und Temperaturbereiche in der Glasverarbeitung arbeiten diese Pyrometer im Spektralbereich von 5 µm. Der Emissionsgrad lässt sich direkt am Gerät einstellen. Mit dem temperaturlinearen Standardausgangssignal von 4 bis 20 mA sowie dem umfangreichen Zubehör, wie z. B. Laser-Pilotlichtvorsätzen und unterschiedlichen Festoptiken, können die Pyrometer leicht in bestehende Mess- und Regelsysteme eingebunden werden. Die robusten Pyrometer im Edelstahlgehäuse mit Schutzscheibe unterliegen nahezu keiner Alterung und müssen im Gegensatz zu Thermoelementen nur einmal im Jahr oder sogar nur alle zwei Jahre überprüft und kalibriert werden. Hauptsächlich werden diese Pyrometer am Vorherd, aber auch an der Glaswanne und am Glasfeeder zur Temperaturüberwachung installiert.

Emissionsgrad direkt am Gerät einstellen

Auch für die Produktion von Stahl und anderen Metallen hat Dias spezielle Pyrometer der Serie 42 entwickelt. Diese arbeiten im nahen Infrarotbereich, das DS 42N mit 0,8 bis 1,1 µm und das DG 42N mit 1,5 bis 1,8 µm. Beide Typen verfügen über ein integriertes Laser-Pilotlicht und sind mit einer Ansprechzeit (t95) von 10 ms auch für schnelle Messungen geeignet. Auch bei diesen Pyrometern lässt sich der Emissionsgrad direkt am Gerät einstellen. Das DS 42N arbeitet in den Temperaturbereichen 600 bis 1.800 °C oder 800 bis 2.500 °C, das DG 42N in den Temperaturbereichen 250 bis 1.300 °C oder 350 bis 1.800 °C. Damit ist für zahlreiche Anwendungen das jeweils optimale Pyrometer im Angebot, zumal für beide Geräte vier unterschiedliche Festoptiken für Messabstände zwischen 210 und 4.000 mm erhältlich sind.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:36219030)