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VDI-Papier Digitale Zukunft nur mit Automation zugänglich

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Automation hält den Zukunftsschlüssel in der Hand. So sieht es zumindest das aktuelle VDI-Papier „Automation 2025“. Im Rahmen des VDI-Kongresses Automation in Baden-Baden, hat die VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) Thesen- und Handlungsfelder zur Orientierung für die digitale Zukunft vorgestellt.

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Laut neuem VDI-Papier soll die Automation der Schlüssel für digitale Zukunft sein.
Laut neuem VDI-Papier soll die Automation der Schlüssel für digitale Zukunft sein.
(Thomas Ernsting/LAIF)

Marktentwicklung Die Automation hält den Zukunftsschlüssel in der Hand. So sieht es zumindest das aktuelle VDI-Papier „Automation 2025“. Im Rahmen des VDI-Kongresses Automation hat die VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) Thesen- und Handlungsfelder zur Orientierung für die digitale Zukunft vorgestellt. Der Automation kommt als Bindeglied zwischen den Elementen der realen Welt und ihren virtuellen Abbildern eine Schlüsselrolle bei der Realisierung und Gestaltung der Zukunft zu. „Automation ist das notwendige Bindeglied, das aus den Möglichkeiten der Software realen Nutzen generiert – sei es in der Ressourcenschonung, der altersgerechten Gestaltung von Arbeitsumgebungen, der Unterstützung der Medizin in der Versorgung von Menschen oder der Erleichterung im Alltag“, sagt Dr.-Ing. Kurt D. Bettenhausen, Vorsitzender der GMA. „Automation ist notwendig, um dem demografischen Wandel, der Globalisierung, der wachsenden Komplexität und der geforderten Flexibilität mit konkreten Lösungen für die produzierende Industrie zu begegnen.“ Wesentliche Herausforderungen sind jedoch zu meistern, die nicht durch die technischen Disziplinen allein gelöst werden können: Eine durchgängige IT-Sicherheit zu gestalten sowie global gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die den zukünftig weit stärker vernetzten Unternehmen Rechtssicherheit garantieren. „Für global agierende Unternehmen, aber auch für kleinste Zulieferer, können nationale Gesetze keine Lösung darstellen und selbst europäische Gesetze greifen nicht weit genug“, erklärt ​Bettenhausen.

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