AMA-Fachverband Drei-Säulen-Konzept für die Aus- und Weiterbildung in Hochtechnologiefeldern
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Forschung und Technologie geförderten Modellprojektes engagiert sich der AMA-Fachverband für Sensorik e.V., Göttingen, bei der Aus- und Weiterbildung in Hochtechnologiefeldern wie Mikrosystem- und Nanotechnologie sowie den optoelektronischen Technologien.
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Das Konzept für die Aus- und Weiterbildung des AMA-Fachverbandes baut auf drei Säulen auf: Qualifizierung von Mitarbeitern in den industriellen Produktionsbereichen, Qualifizierung für einen individuellen Arbeitsplatz (insbesondere von Berufsanfängern mit einem Studienabschluss) und schließlich Qualifizierung von langzeitarbeitslosen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern (insbesondere Physikern) für den ersten Arbeitsmarkt.
Zu viele Seminare dienen nur der Verkaufsförderung
„Ausgangspunkt für das Modellprojekt war einerseits der kurzfristig durch die normalen Ausbildungswege nicht zu deckende Bedarf an spezialisierten Mitarbeitern“, konstatiert AMA-Vorsitzender Prof. Dr. Florian Solzbacher, „andererseits dienen viele so genannte Weiterbildungsseminare mehr der Verkaufsförderung als der wertneutralen Vermittlung von Wissen bzw. Können. Und schließlich ist es vielen - vor allem regional aktiven - Anbietern von durchaus anerkennenswerten Maßnahmen nicht gelungen, diese in eine betriebswirtschaftlich stabile Form zu überführen.“
Neutrale Bildungsinitiative mit 70 Instituten
Der AMA-Fachverband will (als europäischer Hochtechnologieverband) nicht ein weiterer von vielen Seminar-Anbietern sein. Vielmehr geht das AMA-Konzept von einer Kooperation mit vorhandenen Anbietern und einer gemeinsamen Vermarktung im deutschsprachigen Raum aus. Mit den etwa 70 Mitgliedsinstituten kann der AMA-Fachverband zudem auf ein wissenschaftlich-technologisches Potenzial zurückgreifen, über das wohl kaum ein Seminar-Anbieter respektive ein anderer Technologieverband verfügt. In Zusammenarbeit mit AMA Instituten bietet die AMA Weiterbildung ab sofort bereits einzelne Seminare an.
Beim Wechsel des Arbeitsplatzes wird das Zertifikat anerkannt
Das bestehende Angebot soll im ersten Schritt qualifiziert und in Zusammenarbeit mit den Arbeitgeberorganisationen zu einem modularen System weiterentwickelt werden mit dem Ziel, dass das zu vergebende Zertifikat auch bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes anerkannt wird.
Um auch die wirtschaftliche Basis des Projektes für die Zukunft zu sichern, sollen die Aktivitäten sehr zeitnah aus dem ideellen Fachverband ausgelagert und an eine zu gründende Tochtergesellschaft, eine AMA Weiterbildung GmbH, übergeben werden.
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