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Aktion Elektronik hilft 2012 Dringender Aufruf an alle Sensor- und Wireless-Hersteller

Redakteur: Wolfgang Leppert

CARE-Nothilfekoordinator Axel Rottländer bittet alle Automatisierungsexperten dringend um Hilfe bei der Realisierung einer Wireless-Pumpenregelung zur Trinkwasserversorgung und Hygienesicherung.

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CARE-Nothilfekoordinator Axel Rottländer bittet dringend alle Experten und Hersteller von Automatisierungs-, Sensor- und Wireless-Systemen um gezielte Hilfe bei der Realisierung (Entwurf, Test und Implementierung) einer Wireless-Pumpenregelung für die Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygieneunterstützung.
CARE-Nothilfekoordinator Axel Rottländer bittet dringend alle Experten und Hersteller von Automatisierungs-, Sensor- und Wireless-Systemen um gezielte Hilfe bei der Realisierung (Entwurf, Test und Implementierung) einer Wireless-Pumpenregelung für die Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygieneunterstützung.
(Bild: CARE/Brendan Brannon)

Am 20. Juli 2012 jährte sich die Ausrufung einer Hungersnot in einigen Regionen Somalias. Dieses Datum markierte den dramatischen Höhepunkt einer schweren Dürre am Horn von Afrika im letzten Sommer, die neben Somalia auch in Kenia, Äthiopien und Djibuti herrschte und über 12 Millionen Menschen betraf.

Die humanitäre Hilfe hat 2011 unzählige Menschenleben gerettet, doch auch in diesem Jahr kämpfen die Familien in der Region weiter darum, genügend zu Essen zu haben und sich ihre Existenzgrundlage wieder aufzubauen. Verstärkte Investitionen in Vorsorgeprogramme und Landwirtschaft sind deshalb notwendig und auf lange Sicht auch kostengünstiger als kurzfristige humanitäre Einsätze.

Daher weitet CARE seine bestehenden Programme aus, die in allen betroffenen Ländern bereits seit Jahrzehnten das Einkommen, die Landwirtschaft und die Wasserversorgung besonders armer Gemeinden stärken. Zudem appelliert CARE an die ostafrikanischen Regierungen, in den Dürreregionen gezielt in Infrastruktur wie Brunnen, Bewässerungssysteme und Gesundheitsstationen zu investieren.

In einigen Regionen gab es in diesem Jahr ausreichend Regen, berichtet der stellvertretende CARE-Nothilfekoordinator Axel Rottländer. „Aber wir können uns nicht in Sicherheit wiegen. Wenn die Ernten nicht gut genug ausfallen, Konflikte zu erneuten Flüchtlingsströmen führen oder die Nahrungsmittelpreise erneut steigen, benötigen Millionen Menschen wieder sofortige Hilfe.“ Rottländer kehrte Ende Juli aus dem kenianischen Flüchtlingslager Dadaab zurück. Dort arbeitet CARE seit über 20 Jahren und ist für die Wasserversorgung und die Verteilung von Lebensmitteln zuständig. „Über 463.000 Menschen leben inzwischen hier, die Zahlen sind im letzten Jahr dramatisch gestiegen.“

Im Juli warnte CARE gemeinsam mit sechs weiteren in Dadaab tätigen Hilfsorganisationen vor einer Finanzierungslücke von 20 Millionen Euro für das Flüchtlingslager. Dies würde die Versorgung von mindestens 200.000 Menschen treffen und die Sicherheitslage in der Region verschlechtern. Die Gruppe rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, langfristige Lösungswege für die seit zwei Jahrzehnten bestehenden Camps zu erarbeiten.

Das Wasserpumpen-Projekt im Dadaab-Flüchtlingslager

CARE-Nothilfekoordinator Axel Rottländer bittet dringend alle Experten und Hersteller von Automatisierungs-, Sensor- und Wireless-Systemen um gezielte Hilfe bei der Realisierung (Entwurf, Test und Implementierung) einer Wireless-Pumpenregelung für die Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygieneunterstützung.

Das Bild oben zeigt das Funktionsschema eines der 15 m hohen Stahltanks, deren Pumpen derzeit diesel-elektrisch sehr teuer und unökonomisch betrieben werden. Ohne elektronische Pumpenregelung kommt es immer wieder zum Überlaufen der Tanks und damit zu großem Wasserverlust. Insgesamt sind 20 Tanks auf einer Fläche von 4,5 km2 zu automatisieren. Lesen Sie die zusammenfassende Beschreibung (How it works) des Projektes „Funkgesteuerte Wasserpumpen-Regelung“ in ERGÄNZENDES ZUM THEMA. Die ausführliche Konzeptdarstellung finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Axel Rottländer von CARE Deutschland, der regelmäßig in den Camps die Projektfortschritte begleitet, bittet entsprechende Firmen um ihre Mitthilfe. Beispielsweise durch die kostenlose Bereitstellung der benötigten Sensoren, Wireless-Komponenten und Automatisierungegeräte in ausreichender Anzahl als Spende. Qualifiziertes Personal kann Vorort die Montage und Inbetriebnahme übernehmen.

Aber auch beim Entwurf der optimalen Wireless-Automatisierung und dem Test der fertigen Wassertank-Station wird professionelle Hilfe benötigt. Denkbar ist auch, dass sich über die Aktion "Elektronik hilft" ein Projekt-Team zusammenfindet, bestehend beispielsweise aus einschlägigen Dienstleistern, Herstellern, Software-Häusern etc.

Über die Realisierung des Projektes und seine Inbetriebnahme wird ELEKTRONIKPRAXIS ausführlich berichten. Helfen Sie helfen und nehmen Sie Kontakt zu Axel Rottländer auf. Seine Telefon-Nr. ist +49(0)228 97563-47 oder schreiben Sie per E-Mail an rottlaender@care.de. Lesen Sie jetzt bitte auf der nachfolgenden Seite die Projektbeschreibung.

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