ECarTec

E-Mobility als Herausforderung für den Mittelstand

20.07.2011 | Redakteur: Sariana Kunze

Jürgen Kalthoff ist Geschäftsführer der Walther-Werke Bild: Walther-Werke
Jürgen Kalthoff ist Geschäftsführer der Walther-Werke Bild: Walther-Werke

Über die Herausforderungen, die das Thema Elektromobilität auf das Elektrohandwerk hat, referiert Jürgen Kalthoff, Geschäftsführer der Walther-Werke, am 28. Juli auf der Pressekonferenz der TÜV Süd zur ECarTec in München.

„Der flächendeckende Aufbau einer Ladeinfrastruktur wird entscheidend für den Durchbruch der Elektromobilität sein“, sagt der Geschäftsführer der Walther-Werke. Das sei eine Herausforderung. Bis 2017 sollen in Deutschland laut Zentralverband der deutschen elektrotechnischen Handwerke (ZVEH) bis zu 500.000 Ladepunkte entstehen.

Die Walther-Werke engagieren sich seit langem im Bereich der internationalen Normungsbemühungen, um ein strategisches Vorgehen in Bezug auf Normung und Standardisierung im Bereich der Elektromobilität zu gewährleisten. Das Unternehmen stellt selbst alle für das Aufladen der Elektrofahrzeuge notwendigen Produkte, wie Ladesteckvorrichtungen, -leitungen, -boxen und -stationen her. Nationale und internationale Normungsbemühungen konkurrieren derzeit noch miteinander. Experte Jürgen Kalthoff wird auf der Pressekonferenz zur EcarTec auf die Arbeitsweise der Komitees und Gremien eingehen und technische Spezifikationen sowie Unterschiede der Normungskonzepte darlegen. Auch die unterschiedlichen Konzepte der Ladung (Mode 2 oder Mode 3) und der Ladesteckvorrichtung werden Thema sein. Im Oktober 2010 hatten sich Automobilhersteller und Energieversorger auf eine einheitliche 7-polige Steckvorrichtung geeinigt, die europäische Kommission hatte der CEN/Cenelec ein Mandat für einen europäischen Vorschlag gegeben. Jürgen Kalthoff wird dazu Details und Hintergründe erläutern, des Weiteren auf die Marktentwicklung und Umsatzchancen eingehen. „Es wird eine große Aufgabe, die Nähe zu den Märkten zu gestalten und in drei Produktbereiche zu investieren. Aber es wird neue nationale und internationale Kunden geben und ab 2013 eine Zunahme der Marktentwicklung. Das ist eine Herausforderung, die angenommen werden sollte“, sagt der Geschäftsführer.

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