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Elektrotechnik-Software E3.series wird Entwicklungswerkzeug der Wahl im Motorsport

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Elektrotechnik-Software E3-Series von Zuken findet im Motorsport immer wieder Anwendung. Jetzt setzt auch das im internationalen Rallye- und GT-Rennsport aktive M-Sport-Rennteam auf die Software-Lösung. Vorteil soll die Zeiteinsparung und Produktivitätssteigerung sein.

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M-Sport bei der FIA World Rally Championship in Mexiko in einem Ford-Fiesta RS WRC.
M-Sport bei der FIA World Rally Championship in Mexiko in einem Ford-Fiesta RS WRC.
(Bild: M-Sport / McKlein)

In den zurückliegenden 12 Monaten konnte der Softwareanbieter Zuken die Präsenz seiner Elektrotechnik-Software E3-Series im Automobilrennsport erweitern. Laut Hersteller gilt die Software wegen ihrer Flexibilität und einfachen Handhabung bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern als Geheimtipp für die Entwicklung von Kabelsätzen und Bordnetzen.

Das jüngste Unternehmen in der Anwendergemeinde ist M-Sport. Die Firma ist im internationalen Rallye- und GT-Rennsport aktiv und betreut unter anderem seit 1997 die weltweiten Rallye-Aktivitäten von Ford. Mit rund 200 Mitarbeitern gilt M-Sport als eines der größeren Unternehmen im Bereich Automobilrennsport.

Zuken unterstützt mit seiner Software-Lösung eine ganze Reihe namhafter Rennsport-Firmen in Europa und den USA. Am anderen Ende des Spektrums unterstützt Zuken auch zahlreiche Formula-Student-Teams, in denen der Ingenieursnachwuchs erste Erfahrungen im aktiven Motorsport sammeln kann. Zu den Kabelsatzlieferanten, die in den letzten 12 Monaten auf E3-Series umgestiegen sind, zählen unter anderem HCI Systems, Teepee Electrical und Racetech.

Digitale Entwicklung im Motorsport

„Im Motorsport ist Flexibilität wichtig. Alles muss schnell gehen. Aus diesem Grund haben wir uns für die Software entschieden“, sagt Mark Aitken, Design-Ingenieur bei M-Sport. „Wir rechnen mit erheblichen Zeiteinsparungen, die wir mit den automatischen Prüffunktionen realisieren können. Die minutiöse Prüfung von ausgedruckten Verdrahtungsplänen entfällt dadurch fast vollständig.“

M-Sport hat vor einiger Zeit die Entscheidung getroffen, seine elektrischen und mechanischen Konstruktionsabläufe in einen digitalen Design-Workflow einzubinden, um die steigenden Produktionsumfänge effektiv unterstützen zu können. Ziel war es, durch den Wegfall von manuellen Eingaben und Doppelerfassungen Zeit zu sparen und gleichzeitig den Reifegrad der Entwicklung zu optimieren.

Darüber hinaus rechnet das Unternehmen auch mit Produktivitätssteigerungen in der Fertigung, da Stücklisten durch die Integration der Software-Lösung in das bestehende Materialdaten-Verwaltungssystem direkt erstellt werden können. Für die Lieferung und den Support von E3-Series bei M-Sport ist die Firma High Peak Systems verantwortlich, ein Reseller und Supportpartner für MCAD- und ECAD-Softwarelösungen im Vereinigten Königreich.

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