Uprox-Sensoren + Drehzahlwächter + Drehgeber

Effiziente Rohstoffaufbereitung auf Kiesgrube

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Hülskens setzt dabei auf Sensortechnik von Turck, um die Verfügbarkeit der Anlage selbst unter den hohen mechanischen Beanspruchungen – Steinschläge, Feuchtigkeit und selbst vereiste Sammelbänder sind keine Seltenheit – zu gewährleisten. An den Silozuführungen, den unterirdischen Dosierstationen und der Hydraulik des Mischerantriebes überwachen allein zirka 150 uprox-Sensoren des Sensor-, Feldbus-, Interface und Anschlusstechnikspezialisten zuverlässig die Endlagen der mechanischen Anlagenkomponenten. Die an den Wegeklappen der Kiesübergaben eingesetzten ferritkernlosen Sensoren garantieren nicht nur, dass der in die unterschiedlichen Körnungen aufgetrennte Kies in die richtigen Silos transportiert wird. Die Sensoren ermöglichen letztlich auch den kontrollierten Mischvorgang in den Dosierstationen, wo Kies und Sand in den für die individuellen Mischverhältnisse erforderlichen Mengen auf das Mischband gegeben werden müssen.

Enorme Einsatzfreiheit

Dazu erfassen die induktiven Gewinderohr-Sensoren die Anwesenheit kleiner Metallfähnchen, die sich je nach Endlagen der beweglichen Beschickungsöffnungen (Auf/Zu) in den Erfassungsbereich der Sensoren oder aus diesem heraus bewegen. Eine mechanisch einfache Lösung, die dennoch hohe Ansprüche an die eingesetzten Sensorkomponenten stellt. „Für uns ist der höchstmögliche Schaltabstand enorm wichtig, schließlich müssen die Sensoren auch unter hohen mechanischen Beanspruchungen zuverlässig funktionieren“, erklärt Kerkenpass. „Und je kleiner der Bemessungsschaltabstand ist, desto eher findet sich ein Kiesel, der den Erfassungsbereich blockieren kann.“

uprox-Sensoren

Zuverlässiger Masseneinsatz: Robuste uprox-Sensoren von Turck überwachen an sämtlichen Kiesübergabestellen die Endlagen der Wegeklappen – berührungslos, verschleißfrei und mit höchsten Schaltabständen (Archiv: Vogel Business Media)

Die nicht-bündig, bündig und überbündig einbaubaren uprox-Sensoren punkten nicht nur mit ihrem im Vergleich zu herkömmlichen Ferritkern-Sensoren bis zu 250 Prozent höheren Schaltabstand. Sie bieten dank hervorragender EMV- und Magnetfeldfestigkeit und flexibler Einbauformen auch eine enorme Einsatzfreiheit. Dank der standardisierten und hoch verfügbaren Bauform im verchromten M30x1,5 Messingrohr kann Hülskens so mit wenigen Sensortypen ein effizientes Endlagenüberwachungssystem realisieren – und gleichzeitig die Lagerhaltungskosten und den Instandhaltungsaufwand für die Elektronik gering halten.

Drehzahlwächter

Einfache Handhabung: Die Funktion der robusten Drehzahlwächter lässt sich einfach über die rückseitig angebrachten LEDs und Potenziometer kontrollieren und einstellen (Archiv: Vogel Business Media)

Eine ebenso große Flexibilität in puncto Anwendung und Funktion ermöglichen die Drehzahlwächter des Mülheimer Automationsspezialisten, die Hülskens zur Überwachung der Transportbandgeschwindigkeit direkt an den Antriebswellen der Bänder einsetzt. Über die periodische Bedämpfung des integrierten Induktiv-Sensors durch Metallfähnchen erfassen die Drehzahlwächter die Drehbewegung des Antriebsrads und vergleichen die so ermittelte Impulsfolge mit einem einstellbaren Referenzwert. Da sich die Drehzahl des Antriebsrads linear zur Bandgeschwindigkeit verhält, lassen sich die Geschwindigkeiten aller Bänder des Transportsystems mit wenigen Drehzahlwächtern effektiv überwachen.

Der größte Vorteil der einfach zu handhabenden Sensoren: Das Instandhaltungspersonal kann die Sensor-Funktion einfach vor Ort anhand rückseitig integrierter Schaltzustands-LEDs kontrollieren und über das ebenfalls rückseitig angebrachte Potenziometer einstellen. „So können wir die Drehzahlwächter mit einem Schraubenzieher direkt durch die Schutzgitter hindurch einstellen, ohne diese vorher aufwendig abbauen zu müssen“, sagt Kerkenpass. „Die Leuchtdioden verschmutzen nicht, man kann sie immer gut erkennen und da die Sensoren horizontal ausgerichtet sind, können die Aussparungen für die Potenziometer auch nicht mit Wasser volllaufen.“

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