Messdatenmanagement
Messdaten strukturiert erfassen und analysieren

Von Martin Schlierf, Software Sales Specialist, Kistler 5 min Lesedauer

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Die industrielle Produktion und Qualitätssicherung generieren heute mehr Daten denn je. Insbesondere in Bereichen wie Prüftechnik, Messtechnik oder Entwicklungsprozessen ist ein systematisches, effizientes Messdatenmanagement entscheidend. Doch wie lassen sich große Datenmengen strukturiert erfassen, verwalten und analysieren? Ein Beispiel aus der Praxis liefert die Firma Kistler mit ihrer Applikation MaDaM.

Visualisierung des typischen Messdatenprozesses – von der Datenerfassung bis zur Auswertung(Bild:  Kistler)
Visualisierung des typischen Messdatenprozesses – von der Datenerfassung bis zur Auswertung
(Bild: Kistler)

Mit der zunehmenden Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an den Umgang mit Messdaten. Daten müssen nicht nur gespeichert, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert, durchsuchbar und sicher abgelegt werden. Dabei gilt es, verschiedenste Datenquellen und -formate zu integrieren – von einzelnen Sensordaten bis hin zu komplexen Prüfstandsaufzeichnungen.

Ein entscheidender Aspekt ist die Möglichkeit zur Datenanreicherung: Messdaten sollen heute nicht isoliert betrachtet werden, sondern in Kombination mit automatisch erzeugten Metadaten aus Drittquellen analysiert werden können – etwa aus Prüfstandsdaten, Fahrzeuginformationen, digitalem Flottenmanagement oder Fertigungssteuerungen. Diese zusätzliche Informationsebene steigert den Wert jeder Messung erheblich.