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Energiemanagement Effizienzmaßnahmen bei SKF

| Redakteur: Carina Schipper

Über die Theorie wissen die angehenden Energiemanager des IHK Zertifikatslehrgangs schon Bescheid. Bei SKF in Schweinfurt stand die Umsetzung auf dem Programm. Der Kugellagerhersteller zeigt die Auswirkung der internen Energiepolitik auf den Unternehmenserfolg.

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Seit 2005 senkte der Kugellagerhersteller seinen Wärmeverbrauch um rund 25%. Der Strombedarf fiel um 12,5%.
Seit 2005 senkte der Kugellagerhersteller seinen Wärmeverbrauch um rund 25%. Der Strombedarf fiel um 12,5%.
(Bild: SKF)

Im Rahmen einer Exkursion besuchten die Fortbildungsteilnehmer das Werk in Unterfranken. Jörg Frey, aus dem Bereich Werkeplanung und Umweltschutz, veranschaulichte, wie systematisches Erfassen von Energiepotenzialen und darauf aufbauende Einsparkonzepte den Unternehmenserfolg steigern. Das SKF Energiemanagementsystem entspricht der ISO 50001. Im Vordergrund steht der ganzheitliche Prozess. Dieser setzt sich aus vielen kleinen und großen Maßnahmen zusammen. Beispielsweise die Produktion und Energieanwendung auf der Verbraucherseite, die zentrale Erzeugung in der Druckluftzentrale oder die übergreifende Steuerung der Prozesse über die Gebäudeleittechnik spielen eine Rolle. Das LED-Beleuchtungssystem und die neu installierten, energieeffizienten Druckluftkompressoren und –trockner des Standorts weckten das Interesse der Kursteilnehmer, heißt es aus Schweinfurt. Das Energieverwaltungssystem bietet einen Überblick über die einzelnen Verbrauchswerte und deckt Einsparpotentiale auf, erklärt SKF. Innerhalb von 10 Jahren senkte das Unternehmen den Wärmeenergiebedarf um fast ein Viertel. Der Stromverbrauch fiel um 12,5 %.

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