Rhein Main Neckar Eine moderne Automationsregion: RheinMainNeckar

Redakteur: Reinhard Kluger

Sie ist eine Region der kurzen Wege – alle Komponenten für Produkte und Prozesse in der Automation sind vorhanden: Das Netzwerk Automatisierungsregion RheinMainNeckar bündelt als einer der führenden Standorte für Automatisierungssysteme in Deutschland die Erfahrungen und Kenntnisse der Automatisierungsexperten dieser Region.

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Die Region RheinMainNeckar mit ihren innovativen Unternehmen und dem breiten Angebot an wissenschaftlichen Einrichtungen gehört zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Europa. Die Leitbranchen im Dienstleistungsbereich sind Consulting, Finanzwirtschaft, Informationstechnik und Telekommunikation, Kreativwirtschaft sowie Logistik und Verkehr. Im industriellen Sektor sind die Leitbranchen Automation, Automotive, Chemie, Pharmazie und Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft und Materials. Sie tragen mit ihren Forschungszentren und Produktionsstätten zur Zukunftsfähigkeit der Region bei.

Die Region RheinMainNeckar will dafür sorgen, dass ansässige Unternehmen wie auch Gründer sich in der Region wohl fühlen und geeignete Entwicklungsmöglichkeiten finden. Gleichzeitig soll das international sichtbare Wirtschaftsprofil geschärft werden, das den Standort für Unternehmen aus dem Ausland noch interessanter macht. Um diese Ziele zu erreichen, hat der Planungsverband eine Arbeitsgemeinschaft mit vier Partnern gegründet. Dazu gehören die für das regionale Standortmarketing zuständige FrankfurtRheinMain GmbH, die Wirtschaftsförderung des Landes, die HA Hessen Agentur GmbH, das IHK-Forum Rhein-Main, eine Initiative der Industrie- und Handelskammern der Region, und die den Mittelstand beratende RKW Hessen GmbH.

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Als ersten Schritt hat die Arbeitsgemeinschaft Leitbranchen definiert, die in Branchenreports vorgestellt werden. Die Leitbranchen haben aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit, der marktgerechten Prozesse und Produkte sowie ihrer globalen Bedeutung sehr gute Entwicklungschancen und können neue Arbeitsplätze schaffen. Die Arbeitsgemeinschaft will die Kompetenzen dieser Branchen sowohl in Forschung, Entwicklung und Produktion als auch bei Dienstleistungen und Ausbildung bekannt machen und vernetzen.

Besonders wichtig ist es, das in der Region vorhandene Wissen für klein- und mittelständische Unternehmen zugänglich zu machen. Darüber hinaus sollen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für die Bedeutung dieser Leitbranchen sensibilisiert und Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Entwicklung dieser Branchen unterbreitet werden. Dieser – nach den Branchenreports »Automotive« und »Chemie und Pharmazie« – dritte Report stellt die Branche »Automation« und ihre Netzwerke vor. Entwicklungstrends werden analysiert und Chancen aufgezeigt, wie RheinMainNeckar den Automationsstandort stärken kann. Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Netzwerke der Region haben dankenswerterweise dazu Informationen geliefert.

Die Automation auf einen Blick

Die Automation gehört zu den wichtigsten Branchen in der Region FrankfurtRheinMain. Bedeutende Unternehmen haben hier ihren Standort sowie eine Vielzahl hochspezialisierter Ingenieurbüros, Forschungs- und Entwicklungsdienstleister sowie Softwareentwickler.

Die Basis für den Automationsstandort bilden alteingesessene Maschinenbau- und Elektrotechnikunternehmen. Kunden sind insbesondere die traditionell hier ansässigen Chemie- und Pharmazieunternehmen, in denen aus Gründen der Prozessoptimierung und Arbeitssicherheit Abläufe schon lange automatisiert werden, sowie die Automotivebranche. Eine besondere Stärke der Region ist die Entwicklung von Automatisierungssystemen. Automation in der hier verwendeten Definition umfasst sowohl die Automatisierungstechnik als auch deren Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.

In der Automation sind in der Region FrankfurtRheinMain gut 113.000 Beschäftigte im Maschinenbau, der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik tätig. Hinzu kommen weitere rund 33.000 Beschäftigte in Forschung und Entwicklung, bei Ingenieurdienstleistern und im Handel. Die Branche ist durch einen anhaltenden Kosten- und Rationalisierungsdruck geprägt, der bei den Unternehmen in der Region schon zu einschneidenden

Umstrukturierungen geführt hat. Häufig konzentrieren sich die Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen und trennen sich von Unternehmensteilen. Wie in anderen Branchen auch, werden weltweit neue Wachstumsmärkte erschlossen und neue, Erfolg versprechende Produkte und Verfahren entwickelt – dies belegt auch der überdurchschnittlich hohe Exportanteil. Die Unternehmen der Region sehen sich für die Zukunft durch die schon weit fortgeschrittene Umstrukturierung gut aufgestellt. Hoch qualifizierte und motivierte Beschäftigte, forschungsintensive Produktion mit modernsten Anlagen und Verfahren, eine leistungsfähige Infrastruktur und die Konzentration führender Wissenschaftseinrichtungen sind sehr gute Voraussetzungen für die weitere Entwicklung.

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