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E-CAD Elektro-Engineering und die SPS-Programmierung wachsen zusammen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Eine neue Kopplung zwischen Eplan Electric P8 und dem Engineering Framework TIA Portal von Siemens lassen sich Daten jetzt bidirektional zwischen beiden Welten – Elektro- und Automatisierungs-Engineering – austauschen. Anwender können in jedem Projektstadium Daten bearbeiten und abgleichen. Automatisch erzeugte Zieldaten der neuen Verbindung sind Schaltpläne in Eplan Electric P8, SPS-Übersichten oder Hardware-Konfigurationen und Netzwerkaufbauten.

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Verbindung zwischen Eplan Electric P8 und TIA Portal: SPS-Daten für beide Welten.
Verbindung zwischen Eplan Electric P8 und TIA Portal: SPS-Daten für beide Welten.
(Bild: Eplan)

Durchgängiger Austausch von Detaildaten beim Engineering von Automatisierungssystemen – das ist die zentrale Aufgabe der neuen Kopplung zwischen Eplan Electric P8 und dem Siemens TIA Portal. Mit der bidirektionalen „TIA Portal Connection“ aus dem Hause Eplan werden Daten in beide Welten, also Automatisierungs- und Elektro-Engineering, im- oder exportiert. Dabei lassen sich die relevanten Daten leicht zwischen den verschiedenen Arbeitsplätzen von Elektrokonstrukteur und SPS-Programmierer austauschen.

Geregelter Austausch an Informationen

Beide Bearbeiter entscheiden frei, wann sie die Daten der anderen Disziplin nutzen oder zur Verfügung stellen. Dies ermöglicht einen geregelten Austausch an Informationen auch für in sich abgeschlossene Vorarbeiten und ist entscheidend für Revisionsvorgänge. TIA Portal Connection basiert auf Automation ML – einem modernen, neutralen und universellen Format zum Datenaustausch nach IEC 62424/IEC 62714. Diese Technologie entwickelt sich zu einem der Standards in der Automatisierung

Zeitvorteil für SPS-Programmierer und Konstrukteur

Zu Beginn der Projektierung in Eplan Electric P8 sparen Elektrokonstrukteure Zeit, denn Daten müssen nicht mehr händisch eingegeben werden. Initial im TIA Portal erstellte Daten werden in Eplan Electric P8 importiert. Per Drag & Drop oder auch automatisch übergebene Daten sind die Basis für den Schaltplan, der daraus erzeugt wird. Gerade diese Funktionalität entlastet den Elektroingenieur von manuellen Projektierungsaufgaben. Weiterer Praxisvorteil: Missverständnisse zwischen den unterschiedlichen Disziplinen kommen gar nicht erst auf. Die Projektierung der Automatisierungs-Komponenten wird somit schneller und zugleich in optimaler Qualität abgewickelt.

Offen für Änderungen

SPS-Daten können Anwender in jedem Projektstadium und in jede Richtung austauschen, nachträglich bearbeiten und abgleichen. Damit vereinfacht sich der aufwändige, häufig mehrfache, manuelle Abgleich bei Änderungen oder einem iterativen Vorgehen. Anwender profitieren von transparenten Übersichten der Belegung der SPS-Baugruppen, die sich systemunterstützt bearbeiten lassen. Ein optimaler disziplinübergreifender Engineering-Prozess ist das Ergebnis.

Hardware-Konfiguration

Die Hardware-Konfiguration umfasst Artikel und Rackaufbauten inklusive der Zuordnung, welches Modul sich in welchem Steckplatz des Baugruppenträgers befindet. Der neue Datenaustausch unterstützt Anwender auch bei der Planung geeigneter Hardware in Verbindung mit Schaltplan und SPS-Programm. Um die korrekte Zusammenstellung der Hardware müssen sich User künftig keine Gedanken mehr machen. Diese prüft das Siemens TIA Portal selbstständig. Als Zieldaten lassen sich Schaltpläne in Eplan Electric P8, SPS-Übersichten und Hardware-Aufbauten automatisch erzeugen. Das beschleunigt die Prozesse erheblich.

Bus-Verkabelung und Strukturdaten

Zuordnungslisten enthalten Hardware-Adressen, symbolische Adressen und Funktionstexte sowie Kommentare. Die Zuordnungsliste stellt dar, welche physikalischen Ein-/ Ausgänge in welcher Weise belegt sind. Die neue Kopplung zwischen Eplan und dem Siemens TIA Portal unterstützt Anwender bei der korrekten Zuordnung der symbolischen Adressen aus dem SPS-Programm zu den Hardware-Adressen. Das erleichtert die Verdrahtung der Ein- und Ausgänge. Die Bus-/ Netzwerk-Topologie enthält auch die Verkabelung der Racks und Busteilnehmer untereinander. Durch den Austausch der Bus-Adressen mit den Abhängigkeiten der Slave- und Master-Konfiguration wird eine Erfassung und Dokumentation der Bus-Daten wesentlich vereinfacht. Zugleich verbessert sich die Übersicht auf die Bus-Daten.

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