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Elektroantrieb

Karabag New 500 E fährt mit Linde-Staplermotor

| Redakteur: Reinhard Kluger

Karabag in Hamburg stellt mit dem New 500 E ein Fahrzeug vor, dessen Kosten mit 299 Euro Leasinggebühr pro Monat vergleichbar mit denen eines „normalen“ Kleinwagen sind. Möglich wird das durch die Verwendung von bewährten Serien-Elektroantrieben aus dem Programm von Linde Hydraulics.

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Bild: Karabag
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Automobilmarkt sind 251 Zulassungen pro Jahr keine große „Hausnummer“. Im Zukunftsmarkt der Elektrofahrzeuge reicht diese Zahl jedoch, um 2010 die Nummer Eins in der Zulassungsstatistik zu werden. Diese Spitzenposition kann die Karabag GmbH in Hamburg für sich beanspruchen. Das Unternehmen, Deutschlands größter Anbieter von Fiat-Nutzfahrzeugen, baut und vertreibt seit 2008 Elektrofahrzeuge und stellt nun ein neues Modell vor, das nicht teurer ist als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor.

Basis ist ein Fiat 500

Basis des Karabag New 500 E ist ein Fiat 500, der dank sparsamer und hoch effizienter Elektroantriebe mit einer vergleichsweise kostengünstigen Lithium-Polymer-Batterie unterwegs ist. Bei der Auslegung und Optimierung des Antriebs wurde Karabag von der Linde Material Handling GmbH unterstützt. Deren Geschäftsfeld „Linde Hydraulics“ hat in den vergangenen 40 Jahren rund 3,5 Millionen Elektroantriebe für mobile Arbeitsmaschinen wie Gabelstapler und Elektroschlepper gebaut.

Als die Linde-Ingenieure die Zusammenarbeit mit Karabag begannen, gab es bereits ein Grundkonzept, das jedoch noch optimierungsfähig war. Die Antriebsspezialisten ersetzten den ursprünglich vorgesehenen gekühlten Antrieb mit nominal 30 kW durch einen sehr viel leichteren, ungekühlten 28 kW-Motor und verbesserten die Funktionalitäten der elektronischen Steuerung - mit dem Ergebnis, dass der nun lieferbare Karabag New 500 E erheblich mehr „Boost“ aufweist als die ältere und vermeintlich stärkere Version.

Infos zu den Linde-Komponenten gibt es auf Seite 2

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