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Eltefa 2017 Eltefa will mit Digitalisierung und Vernetzung weiter wachsen

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Eltefa soll in 2017 weiter wachsen, dies gab Thomas Walter, Leiter des Bereichs Industrie & Technologie der Messe Stuttgart, auf der Fachpressekonferenz zur Eltefa 2017 bekannt.

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Auf der Fachpressekonferenz zur Eltefa 2017 gaben die Veranstalter weiteres Wachstum bekannt.
Auf der Fachpressekonferenz zur Eltefa 2017 gaben die Veranstalter weiteres Wachstum bekannt.
(Bild: Messe Stuttgart)

Die Eltefa befindet sich auf Rekordkurs, wie die Zahlen belegen: 85 Prozent der Ausstellungsfläche sind bereits belegt. Das Messeteam erwartet vom 29. bis 31. März 2017 über 500 Aussteller (2015: 480) und 25.000 Besucher (2015: 23.000) auf dem Stuttgarter Messegelände. „Mit zwei neuen Ausstellungsbereichen und einem Forum festigt die Eltefa ihre Position als größte Landesmesse der Elektrobranche, zu der sie sich seit der Erstveranstaltung im Jahr 1981 weiter entwickelt hat“, sagte Thomas Walter, Leiter des Bereichs Industrie & Technologie der Messe Stuttgart. Doch nicht nur die 19. Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik, sondern auch das Wachstum des Stuttgarter Messegeländes stand diesmal im Mittelpunkt des Insidertreffs der Fachpresse.

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Die Eltefa ist über die letzten vier Jahrzehnte stetig und solide gewachsen. „Dabei lag der Fokus von Anfang an nicht nur auf den privaten und gewerblichen, sondern auch auf den industriellen Anwendungsbereichen“, betonte der Bereichsleiter in Stuttgart. „Wie bei einem guten Gebäude haben wir stets darauf geachtet, vor der Einführung neuer „Gewerke“ die vorhandenen Bereiche zu hegen, zu pflegen und weiter zu entwickeln.“ Die ständig erweiterte Themenvielfalt spreche daher nicht nur das E-Handwerk an, sondern ebenso Elektro-Fachleute aus der Industrie, Kommunen und öffentlichen Einrichtungen sowie aus dem Dienstleistungsbereich, darunter vor allem Architekten, Ingenieure und Fachplaner.

Denkanstöße für smarte Energiemanagementkonzepte

„Auch 2017 möchten wir den Eltefa-Besuchern mit unserer Themenvielfalt 'Lust auf Zukunft' machen“, verkündet Walter. Das Eltefa-Messeteam habe daher wieder ein sehr vielseitiges Rahmenprogramm geplant. Es reiche von dem Themenpark Sicherheit, Azubi-Powercheck, Sicherheitsseminar für Azubis, der E-Mobility-Sonderschau mit Outdoor-Fahrparcours, dem Innovationsforum bis hin zum E-Haus für intelligente Smart-Home-Anwendungen, dem traditionellen Publikumsmagnet. Speziell für Architekten, Fachplaner und Ingenieure findet bereits zum sechsten Mal die Architekturveranstaltung „AID Architekt & Ingenieur im Dialog“ statt. 2017 bietet sie erneut genügend Inspirationen und Denkanstöße für smarte Energiemanagementkonzepte.

Eltefa stellt IoT in den Mittelpunkt

Die Dialogveranstaltung ergänzt sehr gut das Eltefa-Dachthema „Digitalisierung und Vernetzung“. Im Mittelpunkt steht ganz bewusst das „Internet of Things (IoT)“. Walter: „Weil das IoT Systeme aller Art miteinander vernetzt, erobert es auch Schritt für Schritt alle Bereiche der Eltefa.“ Die Bandbreite reiche mittlerweile von der intelligenten Gebäudetechnik bis hin zur vernetzten Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, in denen sich dank Vernetzung Ampere, Volt und Bit im Einklang befänden. Das neue Forum „IT-Infrastruktur und Smart Grids“ erklärt, wie die digitale Transformation und Vernetzung funktioniert. Beispielhafte Darstellungen innovativer Infrastrukturlösungen für IP-basierende Gebäudedienste dienen dabei als Wegweiser zu Herstellern mit entsprechenden Praxislösungen. Vorträge des BdNI (Bildungsinitiative der Netzwerkindustrie) zu aktuellen Trends runden das Thema ab.

Moderne Schaltanlagen helfen bei der Dezentralisierung

Ein Lösungspark mit Ausstellern und ein Fachforum helfen bei der Orientierung in Sachen Schaltanlagenbau. Die Idee zum Ausstellungsbereich „Schaltanlagenbau im Fokus“ entstand zusammen mit der Fachzeitschrift „Schaltschrankbau“ der TeDo Verlag GmbH aus Marburg. „Wir beleuchten den Schaltanlagenbau als ganzheitlichen Prozess von der Planung über die Installation bis zum Betrieb“, sagte Bereichsleiter Walter. „Das neue Forum kommt an und wir sind optimistisch, dass sich im März rund 20 Aussteller auf der Sonderfläche präsentieren werden. “

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