Messtechnik

Endress+Hauser bleibt hinter eigenen Erwartungen

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Endress+Hauser investiert in die Zukunft

Weltweit investierte Endress+Hauser im vergangenen Jahr 148,8 Mio. Euro in neue Gebäude und Anlagen. Abgeschlossen wurde der Ausbau des Kompetenzzentrums für Durchflussmesstechnik im schweizerischen Reinach, mit 49,5 Millionen Franken das größte Vorhaben. In den nächsten Jahren wird der Standort für Füllstand- und Druckmesstechnik im süddeutschen Maulburg Zug um Zug erweitert. 40,5 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. „Wir investieren weiter in die Menschen“, sagte Matthias Altendorf. Die Zahl der Beschäftigten hielt das Familienunternehmen stabil. Allen Auszubildenden wurden Stellen angeboten. 13.003 Menschen arbeiteten Ende 2016 für Endress+Hauser, 51 mehr als ein Jahr zuvor. Der tatsächliche Zuwachs liegt höher, da bei Analytik Jena durch den Verkauf des Bereichs Optics mehr als 100 Stellen wegfielen. Das Tochterunternehmen fokussiert nun ganz auf analytische Instrumente und bioanalytische Systeme.

Aquisitionen für Industrie 4.0

„Der Markt bestätigt uns in unserer Analysestrategie“, sagte Matthias Altendorf. Die Nachfrage nach modernen Analysatoren stieg deutlich, das Arbeitsgebiet der Flüssigkeitsanalyse entwickelte sich stark. „Dies entspricht dem Bedürfnis unserer Kunden, die Produktqualität im laufenden Prozess zu messen.“ Zu der im vergangenen Jahr ausgerollten Strategie 2020+ passt auch die Übernahme von SensAction Anfang 2017. Die Firma mit Sitz im bayrischen Coburg stellt Systeme zur Messung von Konzentrationen in Flüssigkeiten her. Den Herausforderungen durch die Digitalisierung begegnet Endress+Hauser durch eine Bündelung der Aktivitäten. Eine neue Tochterfirma im deutschen Freiburg im Breisgau arbeitet ausschließlich an Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für die Industrie 4.0. Die Bedeutung des Themas Digitalisierung zeigt sich auch im wachsenden Anteil an den Patentanmeldungen. Die Zahl der Erstanmeldungen belief sich 2016 auf 273; mehr als 7.000 aktive Patente umfasst damit das Schutzrechteportfolio. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung kletterten auf 7,8 Prozent des Umsatzes. 64 neue Produkte brachte Endress+Hauser auf den Markt. „Wir investieren in Innovationen für unsere Kunden“, so der CEO.

Endress+Hauser rechnet mit nachhaltigem Wachstum

Für das laufende Jahr hat sich Endress+Hauser ein einstelliges Plus im Nettoumsatz vorgenommen, dazu will das Unternehmen die Rentabilität verbessern. 161 Mio. Euro sollen in neue Gebäude und Anlagen fließen, weltweit bis zu 150 Stellen neu entstehen. „Derzeit liegen wir im Auftragseingang über Budget“, berichtete Matthias Altendorf. Der CEO ist trotz gewachsener politischer Unsicherheit zuversichtlich, dass die Firmengruppe 2017 wieder nachhaltig wachsen kann.

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