Energieeffizienz

Energie sparen mit hocheffizienten Elektromotoren IE2 und IE3

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Transparenz ist die Voraussetzung

Die Transparenz über Energieflüsse und Einsparpotenziale stellt die Voraussetzung für ein umfassendes Energiemanagement dar. Dann gilt es jedoch, aus Möglichkeiten Realitäten zu machen, und das riesige Potenzial zu heben, das im Energieverbrauch elektrischer Antriebe liegt. Motoren verbrauchen

70 Prozent der Energie in Industrieanlagen. Hier bietet Siemens vielfältige Realisierungsmöglichkeiten passend zu den jeweiligen Kundenanforderungen. Ein schnell und einfach zu realisierender Ansatz ist zum Beispiel, nicht benötigte Verbraucher abzuschalten. Hierzu kann das neue ProfiEnergy-Protokoll eingesetzt oder Zweipunktregler genutzt werden.

Der Einsatz von drehzahlveränderbaren Antrieben birgt ein deutlich höheres Einsparpotenzial. Lassen Sie mich das am Beispiel eines Kühlaggregats mit einer Nennwertkühlleistung von zehn Kilowatt (kW) deutlich machen: Löst man die Kühlaufgabe mittels eines Festdrehzahlantriebs aus einem 50-Hertz-Netz kommt es zu rund 15 kW Abwärme. 3,86 kW werden dabei verschwendet, und so liegt die Effizienz nur bei 23 Prozent. Die gleiche Aufgabe wird deutlich besser mit einem drehzahlveränderlichen Antrieb gelöst: Bei 6,5 kW Abwärme wird nur noch 0,93 kW Leistung verschwendet. Die Effizienz liegt bei 38 Prozent. Dies stellt eine Effizienzsteigerung um 65 Prozent dar.

Sparen mit IE2 und IE3

Schließlich liegen beachtliche Einsparmöglichkeiten auch im Einsatz hocheffizienter Motoren der Klasse IE2 oder gar IE3. Der Wirkungsgrad letzterer

Effizienzklasse liegt im Durchschnitt etwa 1,5 Prozent über dem früheren Niveau. Und was bei dem einen Prozentpunkt bei den Umsatzzahlen der Drive Technologies im Geschäftsjahr 2009 gilt, ist auch hier anzuwenden: Wir reden von Milliarden Euro Einsparpotenzialen durch effiziente Antriebssysteme – und Drive Technologies hat die modernsten und attraktivsten Antriebslösungen im Portfolio.

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