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Rechenzentren Energieeffizienz in der Summe

| Redakteur: Carina Schipper

In Rechenzentren sitzen Hardwarekomponenten in hoher Stückzahl. Bei entsprechend großer Menge können kleine Einsparungen bei der Leistungsaufnahme in der Summe für mehr Energieeffizienz sorgen. Western Digital (WD) hat mit der Re+ ein neues Festplatten-Modell vorgestellt, das dieses Ziel erreicht.

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Beim Einsatz von Hardwarekomponenten in entsprechend hoher Stückzahl können auch kleine Einsparungen bei der Leistungsaufnahme zusammen eine hohe Effizienz ausmachen.
Beim Einsatz von Hardwarekomponenten in entsprechend hoher Stückzahl können auch kleine Einsparungen bei der Leistungsaufnahme zusammen eine hohe Effizienz ausmachen.
(Bild: Western Digital)

Der Hersteller hat die Re+ an Anwendungsszenarien angepasst, die im Dauerbetrieb eine hohe Arbeitslast und Energieeffizienz in Kombination mit einer hohen Speicherkapazität erfordern. Die maximale Leistungsaufnahme beim sequenziellen Schreiben liegt bei 6,2 W und 5,8 W beim sequenziellen Lesen. Diese Werte treffen auf beide Modelle, für die 6-TB-Variante ebenso wie die 5-TB-Variante, zu, behaupten die Entwickler. So benötigt etwa die stärker auf Leistung ausgerichtete WD Re bis zu 9,4 Watt bei sequenziellen Transfers und sogar bis zu 10,6 Watt bei wahlfreien Zugriffen. Eine im Vergleich mit Re geringere Spindeldrehzahl sorgt unter anderem für eine niedrigere Leistungszahl, heißt es aus den USA. Das herkömmliche Modell läuft mit 7.200 U/min und erzielt dauerhaft Transferdaten von bis zu 225 MB/s. Die energieeffiziente Version unterliegt einer Drehzahlbeschränkung von 5.760 U/min und leistet dauerhaft maximal 175 MB/s. WD führt mit seinen Kunden nach eigenen Angaben bereits einen Praxistest mit Prototypen der Re+ durch. Auf seine Festplatten verspricht das Unternehmen eine Gewährleistung von fünf Jahren.

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