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Elektromotor

Energieeffizienzklassifizierung verschärft sich

| Redakteur: Sandra Häuslein

Am 1. Januar 2015 tritt die nächste Stufe der Richtlinie in Kraft, wonach viele Elektromotoren nur noch verkauft werden dürfen, wenn sie die Energieeffizienzklasse IE3 nach DIN 60034-30 einhalten. Die Prüfstandkonzepte von Vogelsang & Benning ermöglichen Herstellern und Importeuren von Elektromotoren die Einhaltung dieser Vorschrift nachzuweisen.

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Die Messungen der Prüfstandskonzepte sollen laut Vogelsang & Benning zuverlässige, exakte und reproduzierbare Ergebnisse für Motoren liefern. Die Klassifizierung der Ergebnisse nach EN 60034-30 wird nach der Prüfung automatisch durchgeführt.
Die Messungen der Prüfstandskonzepte sollen laut Vogelsang & Benning zuverlässige, exakte und reproduzierbare Ergebnisse für Motoren liefern. Die Klassifizierung der Ergebnisse nach EN 60034-30 wird nach der Prüfung automatisch durchgeführt.
(Bild: Vogelsang & Benning )

Im Rahmen der EU-MEPS-Richtlinie dürfen ab dem 1.1.2015 die Elektromotoren, die in den Geltungsbereich der Richtlinie fallen, nur noch in Umlauf und Betrieb gesetzt werden, wenn sie die Effizienzklasse IE3 (Premium Efficiency) einhalten. IE2-Motoren müssen bei einer Erstinbetriebnahme nach 2015 zusätzlich mit einer Drehzahlregelung ausgestattet sein. So sollen sich Energieverbrauch und CO2-Ausstoß weiter reduzieren.

Vogelsang & Benning entwickelt und liefert Prüfanlagen, mit denen die Hersteller eine qualifizierte Produktprüfung mit einer deutlich erhöhten Genauigkeit zum Nachweis der Einhaltung der Richtlinie durchführen können.

In vier Schritten zum Prüfergebnis

Der Prüfablauf für die Wirkungsgradermittlung orientiert sich dabei an der nach EN 60034-2-1 bevorzugten Methode:

  • Messung des Wicklungswiderstandes bei kaltem Motor.
  • Erwärmungslauf mit anschließender Messung des Wicklungswiderstandes der betriebswarmen Maschine.
  • Messung der Wirkungsgradkennlinie des betriebswarmen Motors und der Leerlaufkennlinie
  • Berechnungen der Messergebnisse mit speziell entwickelter Software

Die Messungen sollen laut Unternehmen zuverlässige, exakte und reproduzierbare Ergebnisse für Motoren liefern. Die Klassifizierung der Ergebnisse nach EN 60034-30 wird abschließend automatisch durchgeführt. „Wir haben unsere Anlagen frühzeitig an die neuen Vorgaben angepasst. So sind unsere Kunden in der Lage, die gesetzlichen Vorschriften von morgen bereits weit vorher zu erfüllen“, sagt Dipl.-Ing. Wilfried Benning, Geschäftsführer Vogelsang & Benning. Gleichzeitig hebt er die Energie- und Kostenersparnis für den Endverbraucher hervor, die aus der Effizienzsteigerung der Motoren resultiere.

Ausführliche Kennzeichnung erforderlich

Für Hersteller ergeben sich aus der Richtlinienverschärfung detaillierte Pflichten. Beispielsweise müssen sie umfangreiche Produktinformationen zu den betreffenden Motoren in allen technischen Unterlagen bereitstellen. Zudem ist es verpflichtend, die Nenneffizienz bei 100, 75 und 50 % der Nennlast und -spannung, das Effizienzniveau IE2 oder IE3 sowie das Herstellungsjahr auf dem Leistungsschild des Motors zu kennzeichnen. Benning: „Auf Wunsch beraten wir Hersteller detailliert über Änderungen und Pflichten, die auf sie zukommen.“ Im Januar 2017 tritt die nächste Stufe der EU-MEPS in Kraft, dann müssen bereits Motoren ab 0,75 kW die IE3-Wirkungsgrade nach DIN 60034 einhalten. (sh)

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