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Förderprogramm Energiesparpotenzial Abwärme

| Redakteur: Carina Schipper

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit hohem Prozesswärmebedarf lohnt sich jetzt eine Energieberatung mit Fokus auf Abwärmenutzung, so die Deutsche Energieagentur (Dena). Ab dem 1. Januar 2015 übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ bis zu 80 % der Beratungskosten.

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Seit diesem Jahr tragt das BAFA bis zu 80 % der Kosten für eine Energieberatung in Sachen Wärme.
Seit diesem Jahr tragt das BAFA bis zu 80 % der Kosten für eine Energieberatung in Sachen Wärme.
(Bild: Dena)

1.670 PJ oder 460 twh Energie fließen jedes Jahr in die Wärmeerzeugung für Produktions- und Verarbeitungsprozesse in der deutschen Industrie. Das entspricht rund 64 % des gesamten Energieverbrauchs in der Industrie. „Ein wesentlicher Teil der erzeugten Energiemengen geht jedoch häufig in Form von Abwärme verloren. Obwohl diese weiter genutzt werden könnte, sind in jedem zweiten Unternehmen die Abwärmepotenziale unbekannt - insbesondere in kleineren Betrieben.“, beklagt Annegret-Cl. Agricola, Leiterin des Bereichs Energiesysteme und Energiedienstleistungen der Dena. „Obwohl diese weiter genutzt werden könnte, sind in jedem zweiten Unternehmen die Abwärmepotenziale unbekannt - insbesondere in kleineren Betrieben.“, erklärt Agricola. Die Initiative Energie-Effizienz der Dena hilft beim Einstieg ins Thema Abwärmenutzung. Auf der Homepage der Dena können Betriebe mithilfe eines kostenlosen Online-Tools ihre Abwärmepotenziale berechnen. Weitere Informationen finden sich in der Broschüre „Erfolgreiche Abwärmenutzung im Unternehmen“.

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