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Deutsche Energie-Agentur Energy Efficiency Award 2014

| Redakteur: Carina Schipper

Der Energieeffizienzkongress der Deutschen Energie-Agentur geht in die fünfte Runde. Im Berliner Congress Center dreht sich zwei Tage lang alles um das Energiesystem als Ganzes, Energieeffizienz steht dabei im Zentrum. In diesem Rahmen zeichnet die Dena drei Unternehmen mit dem Energy Efficiency Award aus.

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Die Deutsche Energieagentur zeichnete im vergangenen Jahr Salzgitter Flachstahl GmbH (Platz 1), die erecon AG (Platz 2) und Caféhaus LANGES e.K. (Platz 3) aus.
Die Deutsche Energieagentur zeichnete im vergangenen Jahr Salzgitter Flachstahl GmbH (Platz 1), die erecon AG (Platz 2) und Caféhaus LANGES e.K. (Platz 3) aus.
(Bild: www.Heine-Foto.de)

Seit 2007 rückt die Dena mit der Unterstützung ihrer Premium-Partner DZ BANK AG, Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und Siemens AG drei Unternehmen, die besonders vorbildhafte Energieeffizienzlösungen umgesetzt haben, ins Licht der Öffentlichkeit und Fachwelt. Der internationale Wettbewerb steht in Zusammenhang mit der Initiative Energie Effizienz und ist mit insgesamt 30.000 dotiert (1. Preis 15.000 Euro, 2. Preis 10.000 Euro und 3. Preis 5.000 Euro). In diesem Jahr kommen die Gewinner aus der Hausgeräte-, Nahrungsmittel- und Metallindustrie. Zu den Preisträgern in der Vergangenheit zählen beispielsweise die Salzgitter Fachstahl GmbH (2013), Harting (2012) oder Viessmann (2010). Am Energy Efficiency Award können Unternehmen jeder Größe und aus jeder Branche, die in Industrie und produzierendem Gewerbe beheimatet sind. Nach Ende der Bewerbungsfrist prüft eine aus Energieexperten zusammengesetzte Fachjury jedes der eingereichten Projekte und wählt in einer fachlichen Debatte bis zu 15 Unternehmensprojekte aus. In ihrer Bewertung orientiert sich die Jury an einem einheitlichen Kriterienkatalog:

  • Kriterium Energieeinsparung: Umfasst die mit der Effizienzsteigerung erreichte Energieeinsparung. Betrachtet wird die Energiemenge vor Beginn und nach Abschluss der Energieeffizienzmaßnahmen.
  • Kriterium Klimaschutzrelevanz: Beschreibt die durch Energieeffizienzmaßnahmen erreichte Minderung der betrieblichen CO2-Emissionen vor Beginn und nach Abschluss der Maßnahmen. Zur besseren Vergleichbarkeit werden hierbei die erzielten Energieeinsparungen mit einheitlichen Emissionsfaktoren für Energieträger auf Grundlage des Globalen Emissions-Modells Integrierter Systeme GEMIS bewertet.
  • Kriterium Wirtschaftlichkeit: Bewertet die durch die durchgeführten Energieeffizienzmaßnahmen erzielte Kosteneinsparung im Verhältnis zu den dafür eingesetzten Investitionen.
  • Kriterium Übertragbarkeit auf andere Unternehmen: Bewertet das Marktpotenzial der umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen für die Realisierung ähnlicher Projekte in anderen Betrieben in derselben Branche oder branchenübergreifend.
  • Kriterium Innovationsgrad: Betrachtet das Vorliegen wesentlicher Neuerungen hinsichtlich Technologie, Produktionsmethoden, Prozessführung, Organisation oder auch einer Kombination dieser Aspekte. Zudem werden Anschubimpulse für weitere Entwicklungen berücksichtigt.

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