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Auszeichnung Engagement für Nachhaltigkeit mit B.A.U.M-Umweltpreis belohnt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Der Weidmüller-Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Köhler hat den B.A.U.M.-Umweltpreis 2016 in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“ erhalten. Damit ist er einer von vier Preisträgern in dieser Kategorie. Die Jury war vor allem von den energieeffizienten Lösungen der Weidmüller Gruppe beeindruckt und davon, wie das Unternehmen seine Mitarbeiter dabei einbindet.

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Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller Gruppe (2.v.r.) nimmt die Urkunde aus den Händen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (m.) und dem B.A.U.M.-Vorstand entgegen.
Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller Gruppe (2.v.r.) nimmt die Urkunde aus den Händen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (m.) und dem B.A.U.M.-Vorstand entgegen.
(Bild: Weidmüller/Uwe Aufderheide)

Die Weidmüller Gruppe wurde am 6. Juni in Berlin mit dem B.A.U.M-Umweltpreis 2016 ausgezeichnet. Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender bei Weidmüller, erhielt den Preis für seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Besonders positiv bewertete die Jury die enge Verzahnung des energieeffizienten Betriebs im Unternehmen selbst mit einem daraus resultierenden Angebot energieeffizienter Produkte und Lösungen für die Kunden. „Mit unseren innovativen Lösungen im Bereich Energiemanagement haben wir es bei Weidmüller geschafft, Klimaschutz und Kundennutzen zu verbinden. Damit demonstrieren wir beispielhaft, dass Nachhaltigkeit echte Marktchancen in sich birgt“, erklärt Köhler.

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Die Übergabe der Urkunde fand im Rahmen der Vergabe der „B.A.U.M.-Umweltpreise“ und dem „Internationalen B.A.U.M.-Sonderpreis“ statt. Schirmherr ist Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Festrede wurde von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks gehalten. Anschließend überreichte sie gemeinsam mit dem B.A.U.M.-Vorstand die Preise.

Nachhaltigkeit fest in Unternehmenszielen verankert

Das Nachhaltigkeitsmanagement von Weidmüller orientiert sich an den Prinzipien des Global Compact, den das Unternehmen 2011 unterzeichnet hat. Einen der Schwerpunkte bildet dabei auch der Klimaschutz. Als Lösungsanbieter im Bereich der industriellen Verbindungstechnik trägt Weidmüller in der Industrie zu mehr Energieeffizienz bei – auch in der eigenen Produktion. So eröffnete der Elektrotechnikspezialist 2011 mit der „Transparenten Fabrik“ eine neue, moderne und energieeffiziente Produktionshalle, in der sämtliche Verbräuche transparent sind.

Die Energieeffizienzmaßnahmen erstrecken sich dort auf die Bereiche Wärmerückgewinnung, Klimatisierung, Beleuchtung und Dämmung, Druckluftoptimierung sowie Stromtransport. Aus der Erfassung der Verbräuche und Kennwerte in der neuen Produktionshalle hat sich zudem ein eigenständiger Geschäftsbereich entwickelt. Über diesen werden Erfahrungen im Bereich Energieeffizienz in Form eines Energiemanagementsystems an andere Unternehmen weitergegeben.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit vielseitig betrachtet

Der B.A.U.M.-Umweltpreis betrachtet die Bemühungen verschiedenster Akteure in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Wie vielfältig die Jury die Ambitionen einzelner Unternehmen, Institute oder auch Privatpersonen in Sachen Umweltschutz bewertet, zeigt das breite Spektrum an Kategorien. Hier eine Auflistung aller Preisträger 2016:

  • Kategorie Großunternehmen: Kristian Kijewski (Berliner Stadtreinigung)
  • Kategorie Kleine und mittelständische Unternehmen: Dr. Peter Köhler (Weidmüller Gruppe), Peter-Mario Kubsch (Studiosus), Reinhard Schneider (Werner & Mertz) und Sina Trinkwalder (manomama)
  • Kategorie Medien: Marie-Luise Marjan (Schauspielerin), Tobias Schlegl (Moderator)
  • Kategorie Wissenschaft: Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut)
  • Kategorie Verbände: Dr. Ursula Hudson (Slow Food)

„Der B.A.U.M.-Preis“, sagt Köhler, „hat sich zu einem sehr bedeutenden Preis in Deutschland rund um die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz entwickelt. Er zeigt, wie vielseitig die Bemühungen in Deutschland auf völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern inzwischen sind. Unsere Mitarbeiter und ich sind sehr stolz, den Preis für die Kategorie KMU in diesem Jahr nach Ostwestfalen zu holen.“ (sh)

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