Software-Tool Engineering mit neuer Perspektive

Redakteur: Ines Stotz

Mit der objektorientierten Software-Suite Lasal bietet der Automatisierungsspezialist Sigmatek alle Vorzüge einer modernen und durchgängigen Engineering-Plattform: verkürzte Entwicklungszeiten, hohe Wiederverwendbarkeit und schnelle Realisierung der Maschinenkonzepte.

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Das Engineering-Tool Lasal unterstützt moderne Maschinenkonzepte.
Das Engineering-Tool Lasal unterstützt moderne Maschinenkonzepte.
(Bild: Sigmatek)

Objektorientierte Engineering-Tools wie Lasal von Sigmatek verbinden modernste Programmiertechnologien mit hoher Modularität und Effizienz. Die Entwicklung von Applikationen wird durch die flexible Wiederverwendbarkeit von Programmteilen um ein Vielfaches vereinfacht. Gebündelt auf einer Plattform finden sich alle Funktionen zur Lösung von Automatisierungsaufgaben: Ablaufsteuerung, Visualisierung, Motion Control, Safety, Service und Fernwartung sind komfortabel nach IEC 61131-3 realisierbar.

Hardware detailgetreu nachbilden

Eine neue Perspektive auf die Hardware eines Lasal-Projektes bietet der grafische Hardware-Editor. Der Anwender kann mit dieser Funktion das Projekt bildlich auslegen und mögliche Varianten realitätsgetreu durchspielen. Wie im Standard Hardware-Editor lässt sich eine bereits bestehende Steuerungskonfiguration per Mausklick auslesen und im grafischen Editor projektieren und konfigurieren.

Aus einem Produkt-Katalog können zudem alle verfügbaren Bauteile per Drag & Drop in die Arbeitsfläche gezogen werden. Die Komponenten lassen sich wie in der Realität aneinanderreihen und miteinander verbinden, auf nicht erlaubte Verbindungen wird per Tooltipp bzw. durch einen veränderten Mauszeiger hingewiesen.

Analysieren, vergleichen und konfigurieren

Das realitätsgetreue Verhalten der Komponenten im Lasal-Projekt ist im Online-Modus zu sehen. In der „Detail-View“ sind mögliche Steckplätze und Busverbindungen ersichtlich, aktuelle Werte und Eigenschaften der Komponenten können abgelesen bzw. konfigurieren werden. Außerdem lässt sich die Hardware-Anordnung mit der tatsächlichen Konfiguration vergleichen. Eventuelle Unterschiede sind grafisch darstellbar und Produkte lassen sich individuell aufnehmen bzw. entfernen. Die modernen Features des grafischen Hardware-Editors sind integrativer Bestandteil des Engineering-Tools. Dadurch werden bei jeglichen Änderungen auch alle anderen Darstellungsmöglichkeiten in Lasal – wie beispielsweise Standard Hardware-Editor, Objektnetzwerk oder Connection-Manager – in Echtzeit aktualisiert.

Plattformunabhängiger Datenaustausch

OPC UA – die neue Protokoll-Generation in der M2M-Kommunikation – ermöglicht einen hersteller- und plattformunabhängigen Datenaustausch in einem zukunftsorientierten, intelligenten Steuerungsverbund von Maschinen und Anlagen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen OPC-Verbindungen wird bei OPC Unified Architecture kein separater OPC-Server benötigt. Dieser ist bereits in den jeweiligen Endgeräten wie Steuerungen oder HMIs implementiert. So läuft auch bei den Sigmatek HMIs der Lasal OPC UA-Server direkt auf der Steuerung.

Die OPC UA-Clients von MES- und ERP-Systemen können sich anmelden, um Prozessdaten über den OPC UA Server abzurufen bzw. auf die Steuerung zu schreiben und so beispielsweise Produktionsaufträge zu verwalten. Über Einstellungen im Projekt kann der Anwender zudem bestimmen, welche Prozessdaten gelesen oder beschrieben werden dürfen. OPC UA zielt auf offene Standards für die M2M-Kommunikation ab, daher ist auch ein Datenaustausch mit SPS-Systemen anderer Hersteller mit diesem Protokoll möglich.

Matlab Simulink verbessert und optimiert Applikationsprozesse

Mit dem – in der Regelungstechnik – weit verbreiteten Programm Matlab Simulink lassen sich komplexe Regelstrecken und Prozesse grafisch modellieren, simulieren und somit optimieren. Darin erstellte C-Code-Modelle sind direkt in Lasal importierbar, was die Entwicklungszeiten markant reduziert und zudem eine schnelle Prototypen-Entwicklung ermöglicht. Beim Import in Lasal wird der C-Code automatisch in eine Klasse gepackt. Der Anwender definiert Übergabe- und Rückgabeparameter, den Code erstellt Lasal automatisch. Dadurch kann das C-Code-Modell schnell und einfach getestet und per Knopfdruck wieder in das Lasal-Projekt reimportiert werden.

SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 270

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