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VR/AR-Desktop-System

Passiver Virtual Reality-Stereomonitor für ein 3D-CAD-Arbeiten in neuen Dimensionen

| Redakteur: Rebecca Näther

Mit dem VR Plura View Monitor von Schneider Digital soll der Begriff „3D-CAD“ eine neue Wertigkeit für CAx, Konstruktion & Design bekommen: Durch das VR-System wird das Arbeiten in Virtual Reality-Umgebungen sowie die stereoskopische Visualisierung in Konstruktion und Design Wirklichkeit.

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Der VR Plura View, ein Desktop VR/AR System, soll das 3D-Arbeiten im CAx-Umfeld durch, z.B. Interaktion über Gesten mittels Tracking-Balls und/oder Tracking-Sticks, revolutionieren.
Der VR Plura View, ein Desktop VR/AR System, soll das 3D-Arbeiten im CAx-Umfeld durch, z.B. Interaktion über Gesten mittels Tracking-Balls und/oder Tracking-Sticks, revolutionieren.
( Bild: Schneider Digital Josef J. Schneider )

Das Produkt ist ein passiver Virtual Reality-Stereomonitor. Als vollwertiges VR/AR-Desktop-System basiert er auf dem 3D Plura View-Monitor aus eigenem Hause. Die flimmerfreie Beamsplitter-Technologie ermöglicht dem Anwender – auch über einen längeren Zeitraum – ein ermüdungsfreies VR-Arbeiten. Ausgerüstet mit einem High-Tech-Tracking-System, erlaubt der VR-Monitor nun die Interaktion mit 3D-Stereo-Modellen und -Content über alle Achsen. Zoomen, drehen und neigen ohne Maus, entweder über Head-Tracking und/oder mittels Tracking-Balls oder 3D-Pen.

Tracking-Protokolle des VR-Stereomonitors

VRPN, DTrack, trackd und native C++ SDK sind die Tracking-Protokolle des VR-Systems. Der kalibrierungsfreie Infrarot-Benutzerinteraktionstracker unterstützt bei einem weiten Sichtfeld von fast 180° bis zu 15 Targets gleichzeitig.

Virtual Reality und 3D-Stereo im CAD-Umfeld

Das integrierte Infrarot-Tracking-System des VR-Monitors lässt den Anwender „virtuell“ in die 3D-Umgebung eintauchen. 3D-Modelle werden „Realität“, ähnlich wie bei HMD- oder VR-Brillen. Per Head-Tracking, mit den Tracking-Balls und/oder dem Tracking-Pen bewegt der Anwender das Modell intuitiv über Kopf- und Handbewegungen. Der Einsatz einer CAD-Maus oder anderer 3D-Eingabegeräte entfällt dadurch komplett. Große, retroreflektierende Marker ermöglichen eine sichere Erkennung durch die IR-Kameras und ermöglichen so eine flüssige Bewegung im virtuellen Raum beim perspektivischen Betrachten von Modellen. Der große Vorteil der Beamsplitter-Technologie, laut Unternehmen: im Gegensatz zu aktiven 3D-Systemen mit „flackernden“ Brillen garantiert das Produkt ein absolut flimmerfreies Stereobild. So sind nicht nur kurzfristige Visualisierungen oder Präsentationen möglich, sondern auch dauerhaftes Arbeiten in der VR-Umgebung. Die Darstellungsqualität mit bis zu 10 bit Farbtiefe, 4 K Auflösung pro Auge und hoher Display-Helligkeit ermöglicht zudem das komfortable VR-Arbeiten auch in Tageslichtumgebung.

VR-Monitor als Ergänzung beim Einsatz von HMD- & VR-Brillen

Der Monitor ist aufgrund seiner Konzeption eine gute Ergänzung zu VR-Brillen. So kann beispielsweise ein Modell oder eine Konstruktion im virtuellen Raum mittels VR-Brille eindrucksvoll präsentiert werden, die weitere CAD-Bearbeitung und Optimierung erfolgt jedoch auf dem einen passiven VR-Monitor, erklärt der Hersteller. Mit dem VR-Stereomonitor soll das Arbeiten angenehmer sein. Vor allem, weil er nur eine leichte Polfilterbrille voraussetzt.

VR-Monitore mit CAD-Kompatibilität

Die Monitore lassen sich mit vielen CAD-Systemen Plug & Play betreiben. Softwarelösungen wie z. B. Siemens NX, Catia, HiCAD oder Kompas-3D sind nativ stereofähig und können direkt mit den VR-Monitoren benutzt werden. Andere CAD-Systeme verfügen über stereoskopische Dateiviewer, beispielsweise Creoview für PTC Creo-Daten oder e-Drawings für Solid Works. Über Navis Works lassen sich AutoCAD- und Inventordaten räumlich darstellen.

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