Hydrocycle Forscher entwickeln Motorrad mit Wasserstoffantrieb

Quelle: Fraunhofer IWU 1 min Lesedauer

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Die EU-Vorgaben sehen ab 2030 für Wasserstoff aus erneuerbaren Energien auch im Verkehrssektor eine tragende Rolle vor, damit die Union bis 2050 klimaneutral wird. Für die Forscher ist ein entsprechender Antrieb für das Zweirad daher der nächste logische Schritt.

Der Projektpartner ČVUT verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Bau von Motorrädern mit alternativen Antrieben(Bild:  ČVUT Czech Technical University)
Der Projektpartner ČVUT verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Bau von Motorrädern mit alternativen Antrieben
(Bild: ČVUT Czech Technical University)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben mit mehreren Partnern die Entwicklung eines Wasserstoff-Motorrads begonnen. Laut einer Mitteilung wollen die Projektpartner bis Ende 2025 ein fahrfähiges Motorrad als Demonstrator entwickeln. Dieser soll den europäischen Zulassungsnormen und Zertifizierungsvorschriften entsprechen.

Laut den Forschern gehe es darum, in der Rahmenkonstruktion eines Motorrads ein komplettes Brennstoffzellensystem unterzubringen. Hier gebe es weniger Platz als in einem Auto. Der Vorteil gegenüber batterieelektrischen Zweirädern liegt in der höheren Reichweite bei gleichzeitig kürzeren Tankzeiten, heißt es weiter. Dies sei etwa für Lieferdienste und Paketzusteller interessant.

Um den Fahrzeugaufbau, die Ergonomie und das Packaging, also die Unterbringung der Technik im verfügbaren Bauraum, kümmern sich Projektpartner aus Tschechien. Die deutschen Projektpartner konzentrieren sich auf die Entwicklung einer neuen Generation Brennstoffzellenstack als Basis für den Antriebsstrang. Das Fraunhofer IWU unterstützt mit der Referenzfabrik.H2 die Entwicklung neuer Fertigungstechnologien und die Verbesserung der Stack-Funktionalitäten. Auch für eine reibungslose Schnittstelle zwischen Fahrzeug- sowie Brennstoffzellensystementwicklung sei das IWU zuständig.

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