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Engineering in Russland Eplan: „Das Geschäft läuft hervorragend“

| Redakteur: Helmut Klemm

Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan Software & Service, erläutert die Hausphilosophie der „Systemoffenheit“ und gibt einen Einblick in die Aktivitäten des Unternehmens in Russland, dem Partnerland der Hannover-Messe 2013.

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Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan: „Ich habe festgestellt, dass russische Ingenieure fachlich sehr qualifiziert sind. Natürlich fehlen ihnen häufig die richtigen Werkzeuge.“
Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan: „Ich habe festgestellt, dass russische Ingenieure fachlich sehr qualifiziert sind. Natürlich fehlen ihnen häufig die richtigen Werkzeuge.“
(Bild: Eplan)

Herr Brandl, das Leitmotto der Hannover-Messe ist „Integrated Industry“. Wie füllen Sie das Thema mit Leben?

Brandl: Für Anwender entsteht ein sehr hoher Nutzen, wenn im Sinne der Idee von „Integrated Industry“ durchgängige Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette realisiert werden. Deshalb fokussieren wir uns sehr stark auf dieses Thema. Das erfordert eine große Offenheit der Systeme, die unsere Eplan-Plattform mitbringt. Unsere Philosophie der Systemoffenheit mit möglichst nahtloser Integration demonstrieren wir in diesem Jahr auch durch einen zusätzlichen Community-Bereich.

Was genau verbirgt sich hinter Ihrer „Community of efficient engineering“?

Brandl: Auf der Community präsentieren Software-Partner, Komponentenhersteller, Technologiepartner sowie Key-User Prozesse und Schnittstellen im Umfeld unserer CAE-Lösungen – verbunden mit großer Durchgängigkeit der Daten und der Dokumentation. Das vereinfacht und beschleunigt die Entwicklungsprozesse.

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Wie wirkt sich das in der Projektierung beziehungsweise im Engineering-Prozess aus?

Brandl: Die Datenqualität steigt mit der Konsistenz von Daten, und die Entwicklungszeiten werden minimiert. Lassen Sie mich dazu ein Beispiel anführen: Das Unternehmen B&R präsentiert im Rahmen unserer Community seine Schnittstelle von Automation Studio 4 zu Eplan Electric P8. SPS-Handwarekonfiguration, I/O-Mapping und Prozessvariable werden automatisiert ausgetauscht und synchronisiert. Auch Komponentendaten spielen eine wichtige Rolle, die von derzeit 48 Herstellern im Eplan-Data-Portal hinterlegt sind. Der Anwender kann diese Gerätedaten zeitsparend 1:1 ins Projekt übernehmen.

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