Mitsubishi Electric Eplan ist neues Mitglied der e-F@ctory Alliance

Redakteur: Sariana Kunze

Die e-F@ctory Alliance begrüßt mit Eplan ihr jüngstes Mitglied. Gleichzeitig wurde Mitsubishi Electric Teil der „Community of efficient engineering” von Eplan. Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan, und Hartmut Pütz, President der European Factory Automation Business Group von Mitsubishi Electric, gaben dies auf der SPS IPC Drives 2013 in Nürnberg bekannt.

Firmen zum Thema

Die e-F@ctory Alliance begrüßt mit Eplan ihr jüngstes Mitglied. Gleichzeitig wurde Mitsubishi Electric Teil der „Community of efficient engineering” von Eplan.
Die e-F@ctory Alliance begrüßt mit Eplan ihr jüngstes Mitglied. Gleichzeitig wurde Mitsubishi Electric Teil der „Community of efficient engineering” von Eplan.
(Mitsubishi Electric)

Hartmut Pütz erklärt: „Wir schätzen die enge Zusammenarbeit mit Eplan sehr. Die Eplan Plattform verfolgt die effektive Minimierung von Engineering-Kosten. Dadurch können wir unseren gemeinsamen Kunden eine zusätzliche innovative Lösung aus der e-F@ctory Alliance anbieten.“ Maximilian Brandl bestätigt und fügt hinzu: „Wir freuen uns, jetzt Mitglied des Partnernetzwerks von Mitsubishi Electric zu sein. Unsere weltweiten Kunden profitieren von der neuen E-CAD- und SPS-Schnittstelle und der hohen Komponentenverfügbarkeit auf dem Eplan Data Portal. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Mitsubishi Electric sicherlich unseren Marktauftritt in Japan stärken.“

Software-Welten zusammenführen

Um eine optimale Integration der beiden Software-Welten zu realisieren, arbeiten die Entwicklungsabteilungen der beiden Partner schon jetzt eng zusammen. Damit soll für gemeinsame Kunden eine Reduzierung der Entwicklungskosten um mehr als 50 Prozent möglich sein. Im ersten Schritt wurden Maschinen- und Prozessdesign integriert, was zu deutlich kürzeren Entwicklungs- und Inbetriebnahmezeiten von Anlagen und Systemen führt.

Bildergalerie

In der Regel starten Anlagenbauer und Systemintegratoren mit ersten Designideen und durchlaufen dann Planungs- und Vorentwicklungsphasen bis zum Detail-Engineering, Bau, Test und der Inbetriebnahme. Dabei bearbeiten Spezialisten die diversen Aufgaben üblicherweise in separaten CAD-Systemen, Tabellenverarbeitungstools oder Datenbanken. Im weiteren Projektverlauf müssen die Daten dann häufig miteinander kombiniert werden, was sich oft als kompliziert und zeitaufwändig erweist. Um diese Problematik zu umgehen, haben die zwei e-F@ctory Alliance Partner Mitsubishi Electric und Eplan prozessorientierte Engineering-Lösungen entwickelt, mit der sich Prozessabläufe von der ersten Idee über die Entwicklung bis hin zum Betrieb optimieren lassen.

Bis zum Detail-Engineering

Die gemeinsame Lösung koppelt die Elektroengineering-Software Eplan Electric P8 mit GXWorks2, der Konfigurations- und Programmiersoftware von Mitsubishi Electric für die Melsec SPS-Serie. Die Eplan Plattform lässt sich auf diese Weise mit GXWorks2 integrieren. Eplan Electric P8 verbindet die Daten der Elektro-Hardware Planung und der Steuerungstechnik sowie die zugehörige umfassende Dokumentation. „Durch die Integration mit GXWorks2 lassen sich Projektqualität und Datenkonsistenz steigern. Gleichzeitig reduzieren sich Kosten und Entwicklungszeit“, beschreibt Thomas Lantermann, Senior Business Development Manager bei Mitsubishi Electric Europe B.V., Factory Automation – European Business Group.

Die zentrale Eplan Plattform beinhaltet alle Daten von der Vorplanung bis zum Detail-Engineering. Diese Informationen können als Grundlage für darauf folgende Projektschritte in der SPS-orientierten Automatisierungstechnik genutzt werden. Zudem lassen sich Makros (Bibliotheken) und CAD-Produktdaten von Mitsubishi Electric einbinden, um die Komponentenauswahl, -konfiguration und -entwurfsplanung zu beschleunigen. Ist das Elektroengineering komplett, lassen sich alle in Eplan hinterlegten Daten direkt in GXWorks2 importieren, was eine schnelle und einfache Systemkonfiguration und -programmierung ermöglicht. In Bibliotheken gespeicherte Projekte können auch in zukünftigen Anwendungen genutzt werden. Eine einmal projektierte, getestete und bewährte Funktion, ein Programm oder eine Systemstruktur ist innerhalb weniger Minuten in ein neues System integrierbar, was die Erstellung zukünftiger Designs erheblich vereinfacht.

Die integrierten Design-Tools der e-F@ctory Alliance Partner Eplan und Mitsubishi Electric ermöglichen die bequeme und konsistente Implementierung von integriertem Engineering. Damit profitieren Ingenieure interdisziplinär und über die Projektphasen und Entwicklungsprozesse hinweg von Engineering-Lösungen.

(ID:42577648)