AUTOMATION DAY 2009 Erfahrungsaustausch zum Thema Simulation im industriellen Einsatz

Redakteur: Reinhard Kluger

Kein Theorieszenario sondern konkreter Erfahrungsaustausch dominiert den Automation Day am 28. Oktober in Nürnberg. Die Keynote Speaker Prof. Dr. Franke und Prof Dr. Feldmann informieren über den aktuellen Stand und künftige Möglichkeiten der Simulation.

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Herr John, ASQF und Automation Valley Nordbayern laden zum 18. Automation Day ein, Thema ist Simulation in der Automatisierung. Nun ist Simulation ein weites Feld. Auf welche Bereiche und Anwendungen beschränkt sich der Automation Day?

Hoch komplexe maschinelle Anlagen lassen sich nicht mehr vom Schreibtisch aus testen. Eine alleinige Inbetriebnahme vor Ort ist zu zeitaufwändig und teilweise zu risikobehaftet. Durch die enorme Verbesserung der Rechenleistung und der damit realisierbaren Softwarepakete stehen inzwischen sehr realitätsnahe Implementierungen, weit vor der Fertigstellung der Hardware und Mechanik, als Planungs- und Testinstrument der Anlagen zur Verfügung. Wir haben die Marktführer hochinnovativer Märkte wie Medizintechnik (Siemens), Automotive (Cenit), Robotik (KUKA) und Energieerzeugung (Siemens) zu Gast. Sie werden ihre Erfahrungen, Chancen und Grenzen beim Einsatz der Simulation präsentieren.

Besonders freue ich mich darüber, dass wir den führenden Automatisierungslehrstuhl in Nordbayern (FAPS, Universität Erlangen) für den diesjährigen Automation Day ins Boot holen konnten. Hier sind Prof. Dr. Franke und Prof. Dr. Feldmann als Keynote Speaker eingeladen. Prof. Dr. Franke wird in einem Übersichtsvortrag den aktuellen Stand und die Möglichkeiten der Simulation im industriellen Einsatz darlegen.

Die Automatisierung hat ihr Schmuddelimage der 90er als Jobkiller verloren, im Gegenteil, gerade sie ist zur Schlüsseltechnologie geworden, um Arbeitsplätze in Hochlohnländern wie Deutschland zu halten und sogar zurückzuführen. Dies ist inzwischen auch bei der Politik angekommen. Zu aktuellen Fördermöglichkeiten gibt der Vertreter von VDI/VDE eine Antwort.

Das Netzwerk von Automatisierunsgexperten trifft sich

An welche Zielgruppe denken Sie? Oder anders gefragt: Wer soll kommen?

Der Automation Day, er wird jährlich seit 2000 veranstaltet, sieht sich als Netzwerk von Experten aus der Automatisierungstechnik. Wie schon die Jahre zuvor, werden die Vorträge keine Verkaufsveranstaltung ausschmücken, sondern einen Erfahrungsaustausch zu einem speziellen Thema bieten, diesmal der Simulation. Eingeladen sind deshalb Ingenieure und Entscheider, die sich mit der Simulation auseinandersetzen oder ihren Einsatz planen. Wir sprechen aber auch Software- und Hardwareexperten an, welche sich einen Überblick über die Technologie verschaffen wollen.

Die Teilnahme ist kostenlos

Was kann der Automatisierer vom Automation Day erwarten? Können Sie uns schon zum Vortrag des ein oder anderen Referenten detaillierter informieren, was genau dieser präsentiert wird und warum das so interessant ist? Warum man diesen Vortrag nicht verpassen sollte?

Das Ziel der Fachgruppe für die Programmauswahl war, erstklassige Referenten zu finden, welche dem Zuhörer Hilfen in die Hand geben können bei seiner Technologiewahl oder täglichen Arbeit. Neben den oben genannten Marktführern werden auch Mittelständler zu Wort kommen, welche die Simulation bei der Produktplanung (ITQ, Voith) oder speziell bei der erforderlichen Qualitätssicherung (infoteam) eingesetzt haben. Es sind keine Theorieszenarien, sondern konkrete Erfahrungen beim Einsatz realer Tools wie LabVIEW. National Instruments als Toolhersteller wird ebenfalls in einem Kurzvortrag die Handhabung seines Tools vorstellen. Auch auf Randbereiche der Simulation wie die Emulation wird eingegangen (SimPlan, INAT).

Somit möchte ich alle interessierten Automatisierer einladen, an der, dank Sponsoren, kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen, von den Erfahrungen der Referenten zu profitieren und interessante Gespräche mit den Referenten, Ausstellern und anderen Fachbesuchern in den Pausen zu führen.

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