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Grafischer Materialflussrechner Erhöhte Datensicherheit mit grafischem Materialflussrechner

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Industrie 4.0 bedeutet für Unternehmen vernetzte Maschinen, die miteinander kommunizieren. Die Technologie bietet die Chance, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren. Doch birgt diese Vernetzung mitunter das Gefahrenpotential, dass es bei Anlagen und Maschinen zu Datendiebstahl kommen kann.

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(Bild: Sysmat)

„Maschinen kommunizieren nicht nur untereinander, sondern auch mit Software zum Datentransfer, also beispielsweise mit Enterprise-Ressource-Planning-Programmen wie SAP“, erläutert Rainer Schulz, Geschäftsführer der Sysmat GmbH. Diese sogenannten M2M-Netzwerke sorgen dafür, dass Mitarbeiter von verschiedenen Standorten aus auf die gleichen Daten zugreifen können. Maschinen können auf sämtliche Daten zugreifen, obwohl sie diese für den Produktionsprozess an sich nicht bräuchten. Dabei ist es wichtig, die Systeme vor Datenmissbrauch zu schützen. Rainer Schulz rät den Unternehmen, sich genau zu überlegen, auf welche Daten Anlagen zugreifen können.

Ein Programm zwischen SAP und Anlage

Um beispielsweise auch ältere Anlagen am Zukunftsthema Industrie 4.0 teilhaben zu lassen, entwickelte Schulz einen grafischen Materialflussrechner, der mithilfe von Schnittstellen Anlagen und ERP-Software miteinander verbindet. Diese Vernetzung bietet zusätzlich Optionen zur Datensicherheit.

Materialflussrechner erzeugt weniger Datentransfer

Der Materialflussrechner, der durch über 20 Schnittstellen mit den gängigen Anlagen und Maschinen verbunden werden kann, schöpft vom ERP-System nur die Daten, die er für eine reibungslose Produktion benötigt. Entsprechend wenige Daten liefert er wiederum an das ERP-System. Einerseits generiert der Anwender so weniger Datentransfer, andererseits erhöht er die Sicherheit seiner Datensammlung.

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