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Batterie-Produktion

Errichtung einer Produktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien in Ulm geplant

| Redakteur: Reinhard Kluger

Damit die Batterieproduktion für das Elektroauto in Deutschland stattfindet, wird derzeit kräftig gerungen. In Ulm ist man einen Schritt weiter: Dort plant man den Aufbau einer ersten Produktionsanlage.

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„Leistungsfähige und bezahlbare Batterien sind eine zentrale Voraussetzung für alltagstaugliche Elektrofahrzeuge. Die künftige Pilotproduktionsanlage in Ulm ist ein großer Schritt in Richtung Elektromobilität“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
„Leistungsfähige und bezahlbare Batterien sind eine zentrale Voraussetzung für alltagstaugliche Elektrofahrzeuge. Die künftige Pilotproduktionsanlage in Ulm ist ein großer Schritt in Richtung Elektromobilität“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
( Archiv: Vogel Business Media )

Deutschland soll zu einem führenden Anbieter für Elektromobilität werden. Mit der Förderung einer Pilotproduktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun eine zentrale Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität um. Bundesforschungsministerin Annette Schavan vereinbarte mit dem Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterie (KLiB) den Aufbau einer solchen Produktionsstätte. „Leistungsfähige und bezahlbare Batterien sind eine zentrale Voraussetzung für alltagstaugliche Elektrofahrzeuge. Die künftige Pilotproduktionsanlage in Ulm ist ein großer Schritt in Richtung Elektromobilität“, sagte Schavan.

Ulm wird Zentrum der Batterie-Forschung

Zum Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterie haben sich Unternehmen und anwendungsnahe Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Zell- und Batterieindustrie in Deutschland zu fördern. Der Standort Ulm hat sich - auch dank der Unterstützung durch das BMBF - zu einem Zentrum der Batterieforschung entwickelt. Neben dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Universität Ulm arbeitet dort seit Anfang 2011 auch das Helmholtz Institut für Batterieforschung.

Automatisierer im Netzwerk

Die 25 Mitgliedsunternehmen und -organisationen des KLiB, - darunter BASF, Deutsche Accumotive, VARTA, Evonik, SGL Group und auch das ZSW - werden noch in diesem Jahr mit der Planung einer Anlage zur Erforschung und Optimierung der Fertigung von Lithiumionen-Zellen in Ulm zu beginnen. Aus dem Bereich Automatisierung sind Unternehmen wie adstec, Eckelmann und Manz Mitglieder im Netzwerk. Große Herausforderungen sind derzeit die Übertragung neu entwickelter Produktionsverfahren Materialien, Komponenten und Anlagenteile in die industrielle Fertigung seriennaher Batterien für Elektrofahrzeuge.

Zellfertigung im Fokus

Die Zellfertigung in der künftigen Anlage in Ulm wird die Basis sein für den Dialog aller beteiligten Unternehmen und deutschen Forschungseinrichtungen, die Lithium-Ionen-Zellen entwickeln. Die Anlage soll ermöglichen, wettbewerbsfähige Lithium-Ionen-Batterien in Musterserien herzustellen. Gleichzeitig dienen diese Zellen als Referenz für das Testen neuer Materialien, Zell- und Anlagenkomponenten und Fertigungsschritte. Dadurch wird eine Kompetenzlücke in der Wertschöpfungskette geschlossen und die Forschungs- und Entwicklungsfähigkeit vieler Unternehmen erweitert.

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