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ID-Lesegerät Erschütterungsfestes Lesegerät scannt schnell 1D- und 2D-Codes

| Redakteur: Katharina Juschkat

Handheld ID-Lesegeräte müssen oft in widrigen Produktionsumgebungen eingesetzt werden. Sie sind dabei Feuchtigkeit, Öl, Staub, hartem Handling und sogar wiederholten „Falltests“ ausgesetzt, was oft hohe Kosten für die Ersatzgeräte mit sich bringen kann.

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Das Handheld ID-Hammer soll ein extrem robustes und intelligentes Lesegerät für die Industrie sein.
Das Handheld ID-Hammer soll ein extrem robustes und intelligentes Lesegerät für die Industrie sein.
(di-soric)

Das Handheld ID Hammer von Di-Soric besteht aus einem widerstandsfähigen und leichten Aluminiumgehäuse. Darin erschütterungsfest integriert sind moderne Technologien in Hard- und Software für das schnelle Lesen von 1D- und 2D-Codes aller Art mit guter Leserate. Das Handheld kommt laut Hersteller mit einer Gewährleistung von drei Jahren. Das Lesegerät soll für eine lange Lebensdauer und hohe Investitionssicherheit sorgen, beschädigte oder zerstörte Kunststoffgehäuse der Vergangenheit angehören.

Belastbar bis 60t

Das Gehäuse des ID Hammer besteht aus einer leichten Aluminiumlegierung aus dem Flugzeugbau mit hoher Festigkeit und kann Belastungen bis 60t aushalten. Auch nach häufigem Fall aus 2 m Höhe arbeitet das ID-Lesegerät laut Hersteller mit der gleichen Funktionssicherheit, wozu auch der robuste Trigger-Taster und der M12-Standardstecker beitragen. Im Design wurde eine verbesserte Ergonomie umgesetzt. Mit 570 Gramm Gewicht und dem gesetzten Schwerpunkt hinter dem Trigger-Taster soll das Gerät austariert sein und ermüdungsfrei in der Hand liegen. Das Gerät weist eine Schutzklasse von IP 54 auf. Weitere Versionen wie zum Beispiel eine kabellose Variante sind derzeit in Planung.

Alle Arten von 1D- und 2D-Codes lesbar

In die robuste Bauweise ist ein Hochleistungs-Codeleser mit leistungsstarker Elektronik und Dekodieralgorithmen integriert. Dies soll die sichere und schnelle Dekodierung auch von anspruchsvollen Codes unter erschwerten Umgebungsbedingungen und mit hohen Leseraten ermöglichen. Das Codelesegerät kann alle Arten von 1D- und 2D-Codes dekodieren. Das betrifft farbige, kontrastarme, verwischte, verunreinigte, sehr dichte, sehr kleine oder beschädigte Codes als auch Codes auf stark reflektierenden Oberflächen. Egal ob Druck-, Gravur-, Stanz- und Nadeldruckcodes, postalische, Pharma- oder auch eng angeordnete Stapelcodes, das Lesegerät kann laut Unternehmen alles erkennen.

Intelligente Technik sorgt für bessere Bilder

Mit drei integrierten Beleuchtungsvarianten und der Dualzonen-Optik wählt das ID-Lesegerät mittels der blauen Zielmarkenbeleuchtung für jede Codelesung automatisch die beste Einstellung. Mithilfe der zwei Objektive werden zwei Bilder gleichzeitig erzeugt, für die Dekodierung verwendet wird auf dem hochauflösenden Bildsensor (1280 x 960 Pixel) automatisch das bessere oder die Kombination beider Bilder. Die beiden Objektive mit Festbrennweite decken zusammen einen Leseabstandsbereich von 0 mm bis max. 200 mm ab, je nach Code und dessen Auflösung. Ohne Nachfokussierung soll dadurch eine verzögerungsfreie Dekodierung erfolgen. Entsprechend dem vorliegenden Code und den Umgebungsbedingungen wählt das intelligente Lesegerät die beste Variante aus Direkt-, Hellfeld- oder Dunkelfeld-Beleuchtung aus. Die Leserückmeldung erfolgt mittels programmierbarer LED, hörbarem Ton und Vibration. Die Datenausgabe erfolgt direkt über JavaScript.

Das Lesegerät im Praxistest

Die Robustheit des ID-Hammer wurde auch auf der Messe SPS IPC Drives im November demonstriert. Jeden Tag fiel er etwa 20mal aus rund 2 m Höhe auf den Boden, ohne dass irgendwelche Beschädigungen oder Funktionsstörungen auftraten. In einem Langzeittest in der laufenden Produktion eines Automobilzulieferers wurden von 17.000 gleichen Bauteilen alle Codes bis auf zwei, bei denen die Bauteile beschädigt waren, eindeutig gelesen.

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