Datennetze – IoT-Gateways

Erste Erfolge für Big Data

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Wie Intel das Internet der Dinge und Big Data nutzt

Wie die Kombination aus den verschiedenen Faktoren in der praktischen Umsetzung aussieht, zeigt Intel in einer Fertigungsanlage in Malaysia. Dort erfolgte die Integration von Big Data und IoT über eine Pilotinstallation in die komplette Wertschöpfungskette. IoT-Gateways bündeln und vereinheitlichen hier die Daten von verschiedenen Produktionssystemen. Die Speicherung dieser sowie bereits vorhandener Informationen geschieht in einer privaten Cloud, wo sie eine entsprechende Software aufbereitet. Die weitere Verarbeitung findet schließlich außerhalb der Produktionsanlage statt, wo die Daten abgefragt und den entsprechenden Geschäftsprozessen zugeordnet werden. Der Zugriff erfolgt dann durch eine über ein VPN gesicherte Verbindung.

IoT-Gateways bilden die Basis für diesen Prozess, indem sie die Systeme in der Produktion mit der IT-Umgebung verknüpfen. Dafür verwendet Intel bei seinem Pilotprojekt in Malaysia Controller aus der Melsec-Q Serie von Mitsubishi, die auf Intels Atom-Prozessoren basieren.

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Für den Einsatz in der Fertigung müssen IoT-Gateways drei Eigenschaften aufweisen. Zum einen benötigen sie ein robustes, staubdichtes Gehäuse. Zum anderen ist es erforderlich, zahlreiche Connectivity-Optionen zu bieten, damit die Kompatibilität mit den unterschiedlichen Systemen garantiert wird. Und schließlich ist eine ausreichende Rechenleistung unerlässlich.

Da die IoT-Gateways über wenig Pufferspeicher verfügen, müssen eingehende Datenströme in Echtzeit angenommen und verarbeitet werden. Hierbei hat sich die Kombination von Intel-Atomprozessoren und dem Echtzeit-Betriebssystem VxWorks bewährt. Indem die Melsec-Q-Gateways die Daten mit der Programmiersprache C konfigurieren, sind flexiblere und mächtigere Regeln für die Verarbeitung möglich. Und je flexibler die IoT-Gateways agieren können, desto besser lassen sich eingehende Datenströme aufbereiten und nachfolgende Produktionsbereiche entlasten.

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